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Frage zur( Web.de )Club Mitgliedschaft

11.05.2005 15:52 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren

Können sie mir bitte helfen.Bin seit 1999 bei Web.de Mitglied.Habe bei Web.de noch nie eine Monatsgebühr bezahlen müssen.Habe mich die ganze Zeit nicht über die Startseite angemeldet.Da ich bei Millionenklick von Web.de Angemeldet habe.Am 08.03.2005 habe ich mich über die Startseite von Web.de angemeldet.Dort wurde mir Mitgeteilt das ich Clubmitglied bin und ich schon eine Rechnung von über 30 Euro habe und das sie mir schon einige Mahnungen gesendet haben.Bei mir sind nie Mahnungen per Post angekommen.
Darauf hin habe ich der Firma Web.de ein Fax am 08.03.2005 gesendet.
In diesen Fax wollte ich wissen wo die Mahnungen geblieben sind und wann ich den Club beigetreten bin.Dazu habe ich die Mitgliedschaft in diesen Fax gekündigt.
Dann habe ich einige Wochen nichts von Web.de gehört.Bis ich Gestern ein schreiben von einen Anwalt bekommen,mit der Aufforderung 83,83 Euro zu bezahlen.Wenn ich die 83,83 Euro nicht bezahle,würde es zu einen Mahnverfahren kommen.
Was soll ich jetzt machen,den Betrag zahlen oder mir ein Anwalt nehmen.
Können sie mir in dieser Sache helfen.
Im Voraus vielen Dank für ihre Hilfe.

Mit Freundlichen Gruß


Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie nie eine kostenpflichtige Mitgliedschaft bei web.de eingegangen sind oder kostenpflichtige Dienste genutzt haben, sind Sie auch nicht zu Zahlungen verpflichtet.

Durch Zinsen, Mahngebühren und Anwaltskosten ist die Forderung inzwischen angestiegen. Doch auch diese weiteren Kosten müssen Sie nicht tragen, wenn die Hauptforderung nicht geschuldet wird.

Der Rechtsanwalt droht - wie üblich - mit einem Mahnbescheid, der weitere Kosten verursacht. Sollten Sie tatsächlich einen Mahnbescheid erhalten, legen Sie hiergegen innerhalb der Frist von 2 Wochen ab Zugang schriftlich Widerspruch beim Gericht ein. Eine Begründung ist nicht erforderlich. Der Anwalt wird dann überlegen, ob er gegen Sie Klage einreicht oder nicht.

Vorsorglich sollten Sie jedoch bereits jetzt dem Rechtsanwalt schriftlich mitteilen, dass die Forderung gar nicht besteht und warum. Hierzu sollten Sie auch eine Kopie Ihres Schreibens an web.de nebst Faxbericht beifügen und um schriftliche Stellungnahme bitten.

Erhalten Sie wieder keine Antwort, müssen Sie das weitere Vorgehen der Gegenseite abwarten und notfalls das Gericht die Sache klären lassen. Wichtig für den Fall einer Klage vor dem Amtsgericht an Ihrem Wohnsitz: Gewinnen Sie den Prozess, muss die Gegenseite auch sämtliche Gerichts- und Anwaltskosten tragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ziegler
Rechtsanwältin, Witten

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