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Fahren ohne Führerschein aus einer Notlage

18.04.2013 17:26 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung:

Zu erwartende Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach § 21 StVG.

Vor einiger Zeit sind mein Verlobter und ich mit einem Leihwagen nach Leipzig gefahren.
Vor Ort habe ich einen passenden Kleinwagen gefunden den ich spontan gekauft habe.
Nun wollten wir den Leihwagen wieder beim Autoverleih abgeben um mit dem neu erworbenen Auto nach Hause zu fahren.
Ich bat also meinen Verlobten den Leihwagen zu fahren und ich bin mit dem neuen Auto vorweg gefahren. Leider wurden wir beide geblitzt. Erschwerend hinzu kommt das mein Verlobter momentan keinen Führerschein hat.

Mein Knöllchen( 105,-) habe ich schon erhalten und bezahlt aber welche Strafe hat mein Verlobter zu erwarten??

Sehr geehrte Ratssuchende,

gerne beantworte ich Ihre Frage aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt:

Unabhängig der Geschwindigkeitsüberschreitung, die regelmäßig als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld geahndet wird, dürfte Ihr Verlobter vorliegend den Tatbestand des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gemäß § 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG verwirklicht haben. Insoweit handelt es sich beim Fahren ohne Fahrerlaubnis um eine Straftat, so dass Ihr Verlobter – sofern dieser als Fahrer des Pkw identifiziert werden sollte – mit einem Ermittlungsverfahren rechnen müsste.

Wer ein Kraftfahrzeug führt, obwohl er die erforderliche Fahrerlaubnis nicht hat, wird nach § 21 Abs. 1 StVG mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft. Sollte Ihr Verlobter nicht vorbestraft sein, dürfte diesem lediglich eine Geldstrafe im unteren Bereich drohen. In derartigen Fällen wird auch oftmals ein Strafbefehl erlassen, ohne dass es zu einer mündlichen Verhandlung vor Gericht kommt.

Sollte gegen Ihren Verlobten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, sollte dieser umgehend einen Rechtsanwalt vor Ort aufsuchen um sich entsprechend verteidigen zu lassen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Ich weise abschließend darauf hin, dass es durch Hinzufügen und Weglassen wesentlicher Umstände im Sachverhalt durchaus zu einer komplett anderen rechtlichen Bewertung kommen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Neubauer
Rechtsanwalt

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