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Beleidigung/Bedrohung durch Nachbarn

| 01.04.2012 22:22 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


23:20
schönen guten abend.
wir wohnen in einen mehrfamilienhaus und neben an ist noch eins was dazugehört. im februar ist in beiden häusern eine sehr grose familie eingezogen eine person bei uns der rest im anderen jetzt is es aber so das wir von denen ständig beleidigt werden. doch gestern den 31,3 wurde es zuviel wir haben mit unseren nachbarn und ihrer schwester und deren mann den geburtstag von meiner nachbarin gefeiert. und wurden als unsere drei männer bier holen wollten(ich trinke nicht da ich schwanger bin und auf meine tochter aufgepasst habe) wurden wir drei frauen als schlampe und scheis deutsche beschimpft obwohl wir nichts gemacht haben.
doch am abend wurde es noch schlimmer.
die schwester von meiner nachbarin wurde so provosiert das sie runter rannte um mit denen zu reden. ihr mann is gleich hinterher. als sie drausen war sind gleich drei bis vier frauen auf sie los und haben sie zu boden geprügelt ihr mann wurde auch angegriffen so das beide ins krankenhaus mussten.
mein mann und der meiner nachbarin sind dann runter zum schlichten. doch auch mein mann wurde von der mutter geschlagen und er hat nichts gemacht. wir wurden alle von der polizei vernommen.
und heute am 1,4 fing der vater an zu brüllen das er mein mann sich packen möchte weil der angeblich seine frau geschlagen haben soll.und die tochter meinte zu mir mich kriegt sie auch noch und sie wird mich ficken. als die polizei wieder da war haben die wie immer alles abgestritten.
blos ich kann nicht mehr ich geh nicht mehr alleine ohne mann raus aber ich hab angst um meine tochter und meinen mann.
wir leben leider vom amt da mein mann seine arbeit verloren hat.
ich brauch hilfe den der vermieter eine firma macht nix sondern sagt nur er kann auch anders.
bitte geben sie uns einen rat.
ivonne
01.04.2012 | 22:56

Antwort

von


(36)
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Tel: 0234 45934220
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Sehr geehrte Ratsuchende,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts. Erlauben Sie mir zuvor jedoch den Hinweis, dass es sich hier um eine Ersteinschätzung handelt, die eine persönliche Beratung in der Regel nicht zu Ersetzen vermag.

Da Sie eine Situation schildern, in der es fortdauernd zu Beleidigungen kommt, können Sie zunächst erwägen, diesen Sachverhalt zur Anzeige zu bringen, bzw. einen Strafantrag diesbezüglich stellen. Die Wortwahl der neuen Nachbarn haben jedenfalls beleidigen Charakter und erfüllen somit den Tatbestand des § 185 StGB. Hinzu ist diese Beleidigung in ihrem Strafmaß erhöht, soweit sie (auch) durch Tätlichkeiten vorgenommen wird. Hierfür spricht nach Ihren Angaben ebenfalls sehr viel. Zudem liegt gegenüber der Schwester Ihrer Nachberin und deren Ehemann jedenfalls eine Körperverletzung vor, die ebenfalls von diesen zur Anzeige gebracht werden kann.
Beachten Sie dabei aber bitte, dass im Zuge der dann folgenden Ermittlungen auch etwaige Provokationen durch Sie, oder Ihre Nachbarn berücksichtigt werden.

Sofern Sie sich dazu entscheiden einen entsprechenden Strafantrag zu stellen, können Sie dies bei der Polizei in Ihrer Nähe, oder direkt bei der Staatsanwaltschaft tun.
Dort haben Sie zunächst die Möglichkeit, den Sachverhalt zu schildern. Dabei sollten Sie darauf achten, möglichst sachlich das objektive Geschehen zu schildern und auch das eigene Verhalten - wie hier auch - nicht auszusparen, um das Risiko einer Gegenanzeige zu minimieren.

Den Strafantrag selbst sollten Sie dann hinsichtlich aller sich ergebender Delikte stellen. Die genaue rechtliche Bewertung des angezeigten Sachverhalts ist sodann Sache der Ermittlungsbehörden.

Ob die Ermittlungen schlussendlich zu dem erhofften Erfolg führen, kann allerdings zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden.

Da das Strafverfahren eine Zeit in Anspruch nehmen wird und zumindest auch die Möglichkeit besteht, dass dieses zumindest teilweise eingestellt wird, können sie parallel zivilrechtlich aktiv werden und insoweit Unterlassung derartiger Beleidigungen, Drohungen und Tätlichkeiten beanspruchen.

Um dies vorzubereiten und effektiv umzusetzen bietet es sih an, die Angelegenheit anwaltlich begleiten zu lassen. Hierzu sollten Sie sich an einen Kollegen vor Ort wenden. In diesem Zusammenhang könnten dann auch die weiteren Schritte unter Einbeziehung Ihrer Vermieterin erörtert werden.

Dass Sie derzeit nicht über viel Geld verfügen steht dem nicht entgegen. In dem Fall können Sie sich nämlich an das für Sie zuständige Amtsgericht wenden und dort einen Beratungshilfeschein beantragen.
Nach Schilderung des Sachverhalts und Vorlage des Leistungsbescheides wird Ihnen dieser aller Voraussicht nach gewährt werden. Sodann reduzieren sich die Kosten für die außergerichtliche Beratung für Sie auf einen Betrag von 10,00 €.
Sofern eine gerichtliche Auseinandersetzung notwendig wird, könnte hierzu Verfahrenskostenhilfe beantragt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
und Strafverteidiger Matthias Düllberg, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Matthias Düllberg
Fachanwalt für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2012 | 23:04

kann ich vom amt verlangen das die uns so schnell wie möglich eine vorübergehende unterkunft besorgen da wir eh umziehen wollen da unsere wohnung zu klein ist. einfach das meiner familie nichts passieren kann.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.04.2012 | 23:20

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenngleich diese Nachfrage mit Ihrer ursprünglichen Anfrage nicht im Zusammenhang steht und insoweit eigentlich nicht erfasst wäre, möchte ich doch kurz dazu Stellung nehmen.

Zunächst einmal verbleibt es bei dem bereits unterbreiteten Rat, sich mittels eines Beratungshilfescheins an einen Kollegen vor Ort zu wenden. Dies ist auch bzgl. eines Wohnungswechsels anzuraten, um den Sachverhalt zunächst gezielter zu erörtern.

Unabhängig davon ist angesichts der bislang vorliegenden Schilderungen nicht davon auszugehen, dass man Ihnen eine vorübergehende Unterkunft gewähren wird. Zwar ist die nachbarschaftliche Situation, insbesondere in dieser Form, durchaus ein Argument, das Amt von der Notwendigkeit eines Umzuges zu überzeugen. Da sich die bisherigen Schilderungen aber auf einen einzelnen Abend, an dem gefeiert wurde, und den folgenden Tag erstrecken, wird die Behörde voraussichtlich die Erforderlichkeit einer vorübergehenden Unterbringung nicht annehmen.

Sollten natürlich weitere Vorfälle geschehen sein, oder künftig geschehen, mag der Sachverhalt anders zu beurteilen sein.
Eben deswegen bietet es sich an, hier anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichem Gruß

M.Düllberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 01.04.2012 | 23:07

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"ich bin froh das es eine möglichkeit rechtliche hilfe zu bekommen"
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