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keine Kulanz beim Turboladerschaden


| 16.12.2010 14:35 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn



Turboladerschaden von 1600,00 € am Opel Meriva,Bau-
jahr 11/2007 Motor 1,7 CDTI Ecotec 74 kW nach 2 1/2 Jahren und 36000 km. Fa. Opel lehnt eine Kulanz ab, da die erste Inspektion nicht nach einem Jahr sondern erst nach 19 Monaten in der Opel-Werkstatt durchgeführt wurde. Da die verspätete Inspektion in keinem Zusammenhang mit dem Schaden steht bitte ich um Überprüfung ob es eine Möglichkeit gibt, dass sich die Fa. Opel an den Reparaturkosten beteiligen muss.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich im Rahmen der Erstberatung anhand Ihrer Angaben wie folgt.

Selbst wenn der Turbolader bereits beim Kauf defekt gewesen wäre, bestehen Gewährleistungsansprüche nicht mehr. Sie sind nach zwei Jahren verjährt, § 438 Abs. 3 Nr. 3 BGB.

Es gibt keinen durchsetzbaren Anspruch mehr.

Der Verkäufer kann jedoch ohne eine Rechtspflicht die Reparatur kostenlos übernehmen und die Voraussetzungen dafür selbst aufstellen, wie z.B. eine rechtzeitige Inspektion.
Gleiches gilt für Garantien des Herstellers, so der BGH mit Urteil vom 12.12.2007: "Gewährt ein Fahrzeughersteller Neuwagenkäufern [...] eine Garantie für die Haltbarkeit des Fahrzeugs [...], liegt eine unangemessene Benachteiligung der Kunden (§ 307 Abs. 1 BGB) nicht darin, dass der Hersteller die Leistungen aus der Garantie zum Zweck der Kundenbindung von der regelmäßigen Wartung des Fahrzeugs in seinen Vertragswerkstätten abhängig macht."
Die Voraussetzung der regelmäßigen Wartung für die Warnehmung von Rechten ist zulässig.

Auf einen Zusammenhang zwischen Inspektion und Schaden kommt es nicht an.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.

Nutzen Sie gegebenenfalls die kostenlose Nachfragefunktion.

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2010 | 16:33

Sehr geehrter Herr Anwalt P. Eichhorn,

bitte prüfen Sie ob nicht ein Sachmangel vorliegt
da der Schaden ungewöhnlich früh aufgetreten ist.
Normalerweise wird für einen Turbolader eine Be-
triebs- Laufleistung von 100000 km angenommen da
es kein normales Verschleißteil ist.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.12.2010 | 16:47

Sehr geehrter Fragesteller,

natürlich könnte ein Sachmangel vorliegen.
Diesen Mangel bei Übergabe müssten Sie aber beweisen.
Trotz des Beweises (soweit er Ihnen gelingt) sind Ihre Rechte wegen eines Sachmangels nach zwei Jahren verjährt, könnten sie damit nicht mehr geltend machen.

Bewertung des Fragestellers 07.01.2011 | 13:42


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FRAGESTELLER 07.01.2011 3,6/5.0
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