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Zahlungsaufforderung


09.03.2006 12:03 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Suche Anwalt der online für mich arbeitet.In diesem Fall geht es um 1000.-€ die ein Geschäftspartner mir noch schuldet und dieser soll zur Zahlung aufgefordert werden.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie haben folgende Möglichkeiten:

1. Eigene Zahlungsaufforderung
Dies ist die für Sie günstigste Variante. Dabei fordern Sie den Schuldner unter Fristsetzung zur Zahlung auf. Möglich ist dabei auch ein Hinweis darauf, dass Sie sich bei Nichteinhaltung der Frist eine gerichtliche Geltendmachung der Forderung vorbehalten. Falls sich der Schuldner bereits in Verzug befindet, können Sie ihm neben der Hauptforderung auch Verzugszinsen berechnen.

2. Zahlungsaufforderung durch Rechtsanwalt
Diese Variante hat gegenüber der ersten den Vorteil, dass sich manche Schuldner mit einem Anwaltsschreiben mehr beeindrucken lassen als wenn die Mahnung direkt vom Gläubiger kommt.
Der Anwalt wird hierfür zwischen 0,5 und 1,3 Geschäftsgebühren zuzüglich Auslagen für Porto etc. zuzüglich Mehrwertsteuer berechnen. Bei einem Streitwert von 1000 € entstehen dabei Anwaltskosten von ca. 59 € bis 151 €.

3. Mahnbescheid
Denkbar wäre auch, einen Mahnbescheid zu beantragen.
Dies ist ohne anwaltliche Hilfe möglich. Im Schreibwarenhandel gibt es die dazu notwendigen Formulare. Daneben fallen bei einer eigenen Antragstellung bei einem Streitwert von 1000 € Gerichtskosten in Höhe von 27,50 € an.
Würde die Antragstellung durch einen Rechtsanwalt erfolgen, dann würde dieser zusätzlich zu den Gerichtskosten eine 1,0 Verfahrensgebühr zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer in Rechnung stellen. Die Anwaltskosten würden sich dann auf ca. 121 € belaufen. Hinzu kämen die o.g. Gerichtskosten.

4. Klage
Die letzte Möglichkeit wäre die Klageerhebung. Davor müßte der Schuldner aber wenigstens einmal gemahnt worden sein.
Prinzipiell wäre bei diesem streitwert eine Klageerhebung ohne Anwalt direkt beim zuständigen Amtsgericht möglich. Es empfiehlt sich aber, die Klageschrift von einem Anwalt erstellen zu lassen. Dieser würde dafür eine 1,3 Verfahrensgebühr zzgl. Auslagen und Mehrwertsteuer berechnen. Das wären bei dem genannten Streitwert ca. 151 €. Hinzu kämen Gerichtskosten von 3,0 Gebühren, d.h. in diesem Fall 165 €.

Für den Fall, dass Ihre Forderung berechtigt ist, können Sie in den Fällen 2 bis 4 die Anwalts- (und Gerichts-)kosten von Ihrem Schuldner zurückfordern.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hiermit einen Überblick über Ihre Möglichkeiten geben.

Sollten Sie sich für die Einschaltung eines Anwalts entscheiden, bin ich gern bereit, für Sie tätig zu werden. Bitte kontaktieren Sie mich dazu telefonisch unter 06102/78840, per Fax unter 06102/788424 oder per Email an anwalt@kanzlei-haensgen.de.

Mit freundlichen Grüßen

Ina Hänsgen
Rechtsanwältin
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