Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Spendenbescheinigungen


26.05.2006 18:58 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von



Hallo,
in meinem Steuerbecheid für 2005 hat "mein" Finanzbeamter die Quittungen mit Spendenbescheinigung als Titel abgelehnt. Es müßte jetzt Zuwendebestätigung heißen. Ist diese Vorgehensweise rechtens? Reichen nicht bis 100 Euro pro Spende auch die Kontoauszüge mit den entsprechenden Überweisungsnachweisen?
Mit freundlichen Grüßen
26.05.2006 | 22:46

Antwort

von


972 Bewertungen
Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage!

Die amtliche Bezeichnung ist tatsächlich "Zuwendebstätigung". Gemäß der Einkommenssteuerrichtlinie 10b.1 Abs. 3 sind diese grundsätzlich nach dem amtlichen Vordruck zu gestalten. Dieser Vordruck enthält als Titel den Begriff "Bestätigung".
Dies ist die Rechtslage seit mindestens dem Jahr 2000.

Dies jedoch berechtigt das Finanzamt keineswegs, Spendenquittungen abzulehnen, nur weil diese als Spendenquittungen tituliert sind. Es wäre eine sinnlose Formelei, weil der durchschnittliche Finanzbeamte in der Lage sein muß, eine ansonsten dem Vordruck entsprechende Spendenquittung als solche zu erkennen.

Das mit den 100 € ist in der Tat eine lange finanzbehördliche Praxis, so daß durchaus eine behördliche Selbstbindung eingetreten ist.

Ich muß darauf hinweisen, daß steuerrechtliche Sachverhalte stets sehr komplex sind und daß es sehr gut möglich ist, daß Faktoren eine Rolle spielen, die von Laien nicht erkannt werden können. Daher muß ich dazu raten, einen örtlichen Steuerkollegen hinzuzuziehen, der die Steuererklärung und den Ablehnungsbescheid in der Gesamtheit begutachtet.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostelose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


ANTWORT VON

972 Bewertungen

Kaiserin Augusta Allee 102
10553 Berlin
Tel: 030 36445774
Web: www.rechtsanwalt-weber.eu
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Kaufrecht, Mietrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Grundstücksrecht, Medienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER