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Baustelle über Zufahrtsstraße

| 30.08.2018 21:47 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Guten Tag,

wir möchten mit unserer Baumaßnahme (Einfamilienhaus) beginnen und die Zufahrt der Baumaschinen ist über eine Anwohnerstraße. Alle Anwohner parken Ihre Autos teilweise nicht unbedingt in Ihrer Einfahrt sondern auch komplett auf der Straße. Dadurch wird der Platz für die Baumaschinen eng.
Ich habe die Anwohner bereits im Juli über die anstehenden Maßnahmen informiert, den konkreten Termin will ich zeitnah nun mitteilen.
Welche Rechte habe ich gegenüber den Anwohnern, können diese mir noch die Suppe versalzen, wie verhalte ich mich am besten ? Eine ältere Dame hat mir schon mit Widerspruch zur Baugenehmigung gedroht.
Welche Rechte haben die Anwohner ?

MfG
31.08.2018 | 08:17

Antwort

von


(219)
Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
Tel: 06257-506060
Tel: 01608266505
Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Die Anwohner haben keine Rechte, gegen ihre Baugenehmigung vor zu gehen. Dieses Recht wäre allenfalls bei einem direkten Nachbarn, der einen Verstoß gegen bauordnungsrechtliche Vorschriften befürchtet, denkbar.

Vielmehr ist es so, dass die Anwohner die Baumaßnahmen zu dulden haben. Es besteht die Möglichkeit, dass sowohl durch die Ordnungsbehörde der Stadt/Gemeinde Parkverbotsschilder aufgestellt werden oder, dass eine eventuell von Ihnen beauftragte Baufirma hier entsprechend mit Genehmigung vom Amt die Schilder aufstellen kann.

Es macht möglicherweise Sinn, dies vor Beginn der Baumaßnahmen ab zu klären. Wenn es Schilder gibt, so können Falschparker von dort auch abgeschleppt werden.

Ich hoffe ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin


Ergänzung vom Anwalt 31.08.2018 | 08:19

Bezüglich des Abschleppens möchte ich noch ergänzen, dass sie Wegen der Kosten gegebenenfalls vorsichtig sein sollten damit, selbst ein Abschlepp-Unternehmen zu beauftragen. Sie sollten dann die Gemeinde/Stadt verständigen.

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Bewertung des Fragestellers 02.09.2018 | 19:30

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