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Als Strohfrau ausgenutzt

9. September 2021 22:56 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
leider befinde ich mich in einer ziemlich üblen Lage.
Die Steuerstrafbehörde ist aber sehr daran interessiert, mich möglichst aus der Problematik zu entlasten und rauszuholen. Ich erhielt einen Strafbescheid für ein Ermittlungsverfahren aufgrund von Umsatzsteuerverkürzung aus dem Jahr Ende 2019 plus Juni, August, September und Dezember. Es wurden wohl Scheinrechnungen erstellt, von denen ich nichts wusste, da der B.M. aussagte, dass die Firma nicht läuft. (Habe alles schriftlich)

Herr B.M. (alleiniger Gesellschafter und Fadenzieher) benötigte einen GF, da seine ehemalige Ex- Freundin die GF war, ausschied durch Trennung. Zuvor war auch jemand als Strohmann eingestellt. Da er mir damals bei einer Kreditvermittlung "geholfen" hatte, sah ich es als Pflicht für ihn als GF eingesetzt zu werden, was sich im Nachhinein als massiver Fehler darstellte. (Er fälschte mit einem Kumpel zusammen meine Einkommen und eine Bank erkannte den Betrug. Daher hatte ich dann eine Anzeige, welche eingestellt worden ist) Ich war zu dem Zeitpunkt wegen beleidigung und Bedrohung vorbestraft.( Mein Auto wurde mehrfach vorsätzlich gekratzt, jedoch kam der beschuldigte davon und musste keinen Cent zahlen) Herr M. wusste das nicht und fragte auch nicht danach. Er wollte nur wissen ob meine Schufa sauber wäre. Wir einigten uns auf drei Monate, da er bis dahin eine "saubere Schufa" hätte. Er war bereits vorbestraft und saß im Gefängnis.

Als ich dann im März nachfragte, wann denn denn ein Wechsel stattfindet, speiste er mich mit bald ab. Als ich dann bis Mai keinen Nachfolger hatte, kündigte ich meine GF Position bei ihm bereits im März 2020 und im März 2021 per Whatsapp und schriftlich per Einschreiben, welches er zweimal verweigerte anzunehmen und zu unterschreiben. Er drohte mir ich würde noch sehen was passieren wird, wenn ich ihn Anzeige lasse, da er sogar in der Zeit, in der ich nicht austreten konnte, Mitarbeiter hinter meinem Wissen und ohne Gewerbeverordnungals rekrutiert hatte. ( Alle Chats habe ich noch)
Er kündigte mich erst fristlos, nachdem ich ihm mitteilte, dass ich ihn wegen drei Vorfällen angezeigt hatte. (Versuchter Meineid, Kreditbetrug und Anstellung von MA ohne mein Wissen und ohne Gewerbeverordnung)

Hinter meinem Rücken schloss er dann wohl diverse Verträge ohne mein Wissen ab und reichte der Steuerbehörde anscheinend nichts ein. Ich war notariell noch als GF eingetragen und deswegen wurde jetzt eine Ermittlung gegen mich eingeleitet.

Heute nahm ich einen Termin bei dem Finanzamt für Steuerstrafrecht an und tätigte eine mündliche Aussage. Ebenso wurde ein Anwalt bereits konsuliert, aber gerne würde ich mir eine weitere Meinung einholen.

Jeden Tag zitiere ich jetzt vor dem Briefkasten und spielte tatsächlich sogar schon mit Selbstmordgedanken, da ich es einfach psychisch nicht mehr ertragen kann. Meine ganze Zukunft wird durch ihn zerstört.

11. September 2021 | 10:18

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Sie müssen sich auf jeden Fall an einen Anwalt vor Ort wenden, der Ihre Verteidigung übernimmt. Man sollte keine Aussage bei einer Behörde machen, ohne nicht vorherige Akteneinsicht genommen zu haben und dann über einen Anwalt gegebenenfalls auszusagen oder möglicherweise zu schweigen.

Sie sind als Beschuldigter geführt und müssen sich daher nicht selbst belasten. Nun, da Sie die Aussage schon gemacht haben, ist es wichtig, dass sie dennoch über einen Anwalt Akteneinsicht nehmen, um wenigstens den weiteren Verfahrensablauf mit zu bekommen und mit beeinflussen zu können.

Zwar mag ihr Verschuldensbeitrag aus Ihrer Sicht gering sein, doch offiziell waren Sie als Geschäftsführerin mit allen Pflichten nach außen aufgetreten.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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