Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Werbeanrufe verbieten


29.11.2006 18:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich hatte 20 Jahre lang ein Girokonto bei einer Sparkasse. In der letzten Zeit habe ich massiv Werbeanrufe, Einladungen meiner Kundenberater via Email und Briefwerbung erhalten. Dieses habe ich mir via Vorstandsbeschwerde verbeten. Jedoch hörte der Werbestrom nicht auf. Daraufhin habe ich meine Geldgeschäfte auf eine andere Bank umgestellt. Nun hat man mir heute telefonisch einen Kredit angeboten, da ja kein Zahlungseingang mehr auf dem Konto ist. Ich werde das Konto nun kurzfristig kündigen. Meine Frage: Kann ich von der Bank rechtssicher verlangen, dass ich nach der Kündigung keinerlei Anrufe, Emails, Briefwerbung mehr erhalte? Muss die Bank meine personenbezogenen Daten löschen?

Vielen Dank!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

auch wenn Sie -voraussichtlich- bei der Kontoeröffnung eine entsprechende Erklärung unterzeichnet haben sollten, wonach Daten gespeichert und auch weitergegeben werden dürfen, können Sie dieses Unterlassungsanspruch rechtlich durchsetzen.

Voraussetzung ist, dass Sie schriftlich (per Einschreiben mit Rückschein) die Bank auffordern, künftig jeglichen Kontakt zu unterlassen. Machen Sie auch deutlich, dass Sie diese Unterlassungserklärung schriftlich binnen 14 Tagen erwarten und ansonsten von einer sogenannten Wiederholungsgefahr ausgehen.

Dieses gilt auch für die Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken, oder nicht bankbezogenen Zwecken.

Wird die Erklärung nicht abgegeben, können Sie dieses Unterlassungsanspruch einklagen, sollten dazu aber anwaltliche Hilfe (NACH Fristablauf) in Anspruch nehmen.


Bezüglich der Löschung der personenbezogenen Daten können Sie die Löschung nicht ohne weiteres verlangen. Zur Aufbewahrung einiger Daten ist die Bank sogar gesetzlich verpflichtet (Stichwort: Geldwäschegesetz), darf aber auch hier die Daten nicht an unberechtigte Dritte weitergeben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER