Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vertrauenmissbrauch


23.11.2005 16:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe über meine Krankheit (HIV) eine Freundin im Vertrauen informiert. Sie hat leider dieses missbraucht und nach einem Streit die Eltern meines Partners darüber informiert. Die Benachrichtigung erfolgte über ein Telefonat, was sie im ganzen (bisher) abgestritten hat. Dadurh erfolgten familiäre sowie mit der Freundin Konflikte. Einen Brief nach den anderen sendet (im harten Ton) sie an die Familie, meinen Lebenspartner, sie zerstört, Familie, Beziehung, drängt sich immer tiefer in unsere Privatsphäre ein, sie ruft sogar bei meinem Arbeitgeber an. Sie droht mit Anwalt, weiteren rechtlichen Schritten weil die Familie meines Partners nach den Briefen sich wären muss. Die Behauptungen und die Beleidigungen in den Briefen gehen zu weit. Ich bin mittlerweile durch die Sache ziemlich depressiv.
Wie soll es weitergehen? Kann ich Schritte einleiten bwz. sie anklagen? Schadenersatz(obwohl die richtige Schmerzen keiner ersetzen kann). Wenn es möglich ist, bitte Sie, diesen Eintrag nicht zu veröffentlichen)-

Mfg

23.11.2005 | 17:11

Antwort

von


141 Bewertungen
Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

in einem ähnlichen Fall hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass eine Privatperson einen Anspruch auf Geheimhaltung hinsichtlich ihres Gesundheitszustandes hat. Denn der Gesundheitszustand ist Teil der Intimspähre und damit vom allgemeinen Persönlichkeitrecht umfasst.

Unter Bezugnahme dieser Rechtspechung haben Sie die Möglichkeit auf Schmerzensgeld und Unterlassung zu klagen. Sie können maximal mit einem Schmerzensgeld von rund 5.000 € rechnen. Zu überlegen wäre weiterhin, ob man nicht Ihre Bekannte auch wegen Beleidigung anzeigen könnte. Hierzu müsste ein von Ihnen beauftragter Anwalt die Briefe auswerten.

Aus den genannten Gründen rate ich Ihnen daher dringend einen Anwalt für die weitere Prüfung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

wwww.kanzlei-glatzel.de


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 23.11.2005 | 18:12

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

hiermit bedanke ich mich für die schnelle Antwort. Die Eltern meines Partners sind immernoch im Glauben, dass ich gesund bin. Die Frage blieb bisher offen. Der Ursprung des Streites war, dass die Freundin zu Weihnachten 2004 bei den Eltern anrief. Dies haben wir erst vor ca. vier Wochen erfahren. Die Eltern haben mich nichtangesprochen. Beim Umbau des Hauses wurde ich verletzt und als ich nach einer Verletzung versorgt wurde, dann kam die Frage von der Mutter. Die Freundin streitet den Anruf ab. Im Grunde genommen war bisher diese Tatsache im Mittelpunkt. Wenn die beiden Parteien - Eltern und die Freundin - soweit gehen, dass die Sache vor Gericht kommt, muss ich da aussagen, dass ich krank bin oder nicht? Ärzte und Schweigepflicht? Kann ich auf Grund meiner ges. Lage mit einer Kündigung rechnen? Mein Partner? Kann er auch klagen?


Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2005 | 13:45

telefonisch erledigt

ANTWORT VON

141 Bewertungen

Nürnberger Strasse 24
63450 Hanau
Tel: 06181-6683 799
Web: www.glatzel-partner.com
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Handelsvertreterrecht, Verkehrsrecht, Wirtschaftsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER