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Sendungshaftung

08.08.2013 10:24 |
Preis: ***,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


Wir haben am 22.07.2013 eine NAS Storage eines Kunden zur Firma Wortmann via DPD zur Überprüfung gesendet, Neupreis 2300 €, allerdings schon 3 Jahre alt, da die Storage nicht mehr erreichbar via Netzwerk war.
Die Sendung wurde am 23.07. von einem Herrn Krüger angenommen, ohne Beanstandung beim Paketdienst. Laut Aussage der Firma Wortmann ist eine zeitnahe Prüfung auf Transportschäden nicht möglich, Am 26.07. rief mich der zuständige Bearbeiter an und meinte die NAS hätte einen massiven Transportschaden und schickte mir Bilder auf welchen diese erkennbar waren. Schlicht - Totalschaden!
DPD lehnt eine Entschädigung ab, da die Unterschrift dies belegt, dass alles in Ordnung sei. Wortmann lehnt auch eine Entschädigung ab.
Wie soll man hier vorgehen? Wer ist denn nun für den Schaden zur Verantwortung zu ziehen?
12.08.2013 | 12:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Elisabeth Aleiter, Rechtsanwältin

Grundsätzlich haftet der Spediteur gemäß den §§ 453 bzw. 461 I HGB für Schäden, der durch Beschädigung des in seiner Obhut befindlichen Gutes entstehen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass eine Haftung des Spediteurs z.B. nach § 427 I HGB schon dann entfallen kann, wenn das Gut sehr leicht zu Schäden neigt, wie das z.B. bei Elektronik- Computerware der Fall ist. Hier müssen u.U. genaue Anweisungen gegenüber dem Spediteur ausgesprochen werden bzw. Warnhinweise gegeben werden. Grundsätzlich gelten in dem Zusammenhang die AGBs für DPD Classic (ob es sich hier um einen Fall von einem Nachnahmepaket handelt konnte ich nihct prüfen).Nach den AGBs von DPD kommt auch hier zunächst nur das HGB in Betracht. Daher kann ich Ihnen derzeit nur folgendes raten,da ich davon ausgehen muss, dass Sie ebenfalls gewerblich tätig waren, sämtliche Vertragsbedingungen unbekannt sind: Es muss ein Schaden am Transportgut grundsätzlich unverzüglich gemeldet werden bzw. bei Nichterkennungsmöglichkeit bei Übergabe unverzüglich nach Prüfung. Da eine Prüfung erfolgt ist, stellt sich die Frage, wann Sie eine Schadensmeldung an DPD abgesandt haben bzw. wer das wohin gemeldet hat. Wenn das geklärt werden kann, ist u.U. eine Inanspruchnahme der Fa. DPD noch möglich.


Rechtsanwältin Elisabeth Aleiter

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