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Rückwirkend landwirtschaftlichen Betrieb aufgeben?


| 31.12.2012 18:19 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Kann ein landwirtschaftlicher Betrieb auch nachträglich als aufgegeben erklärt werden? Der konkrete Fall: Mein Vater entschloss sich 2005 seine restlichen Weinbauflächen, die er im Nebenerwerb betrieb, zu verpachten. Er konnte sie aufgrund seiner Krankheit nicht mehr bewirtschaften. Zum Betrieb gehörte auch Ackerland, das schon immer verpachtet war. 2007 verstarb mein Vater. Ich und meine 3 Schwestern erbten den landwirtschaftlichen Betrieb, der komplett an unterschiedliche Pächter verpachtet war. Wir hatten nie Einkünfte außer der Pacht. Wir hatten uns nie landwirtschaftlich betätigt, geschweige denn Interesse daran. Welche Möglichkeiten gibt es den Betrieb jetzt nachträglich als 2005 bzw 2007 aufgegeben erklärt zu bekommen? Es geht um ca. 50 ar Wiesen (nicht verpachtet), ca. 20 ar Reben und ca. 50 ar Ackerland. Einige Urteile zu nachträglicher Betriebsauflösung ohne Auflösungserklärung habe ich schon gefunden, allerdings nicht in diesem konkreten Fall.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:
Auch ohne Aufgabeerklärung können Sie den Betrieb aufgeben, allerdings sind sämtliche Einnahmen als Einnahmen aus Gewerbebetrieb nichtsdestotrotz steuerpflichtig und nicht als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung anzusetzen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Hermes, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 01.01.2013 | 07:15

Eigentlich war meine Frage folgende: Kann hier erklärt werden, dass Acker, Reben und Wiesen 2005 in das Privatvermögen des Vaters oder evt. 2007 in das Privatvermögen der Erben übertragen wurde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.01.2013 | 16:58

Erklären können Sie dies, allerdings fehlt es an einer steuerlichen Handlung die eine Überführung in das Privatvermögen belegt. Zb hätten die Grundstücke ausgebucht werden müssen.
Die (rückwirkende) Erklärung hat somit keine steuerlichen Auswirkungen.

Bewertung des Fragestellers 02.01.2013 | 08:51


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