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Krankenversicherungsbeitrag/ Rentenbeitrag Ich AG


| 22.02.2006 20:37 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Angst vor Arbeitslosigkeit, bzw. weil ich befürchtete es länger zu bleiben, habe ich mich mit einer sogenannten "Ich AG" selbständig gemacht. Ich bin verheiratet, Alleinverdiener,1 Kind.

Randbemerkung: Vollkommen pragmatisch gesehen: Ich würde mich heute anders entscheiden. Das Risiko ist zu hoch und wird ungenügend honoriert. Auf die Anzahl der von mir wöchentlich gearbeiteten Stunden umgerechnet, wäre es besser gewesen, einen mittelmäßig bezahlten Job inkl. eines "400 € Neben-Jobs" anzunehmen. Das Risiko einer Erkrankung und damit des totalen Verdienstausfalls ist einfach zu hoch.

Ich habe mit Datum vom Oktober 2005 die Förderung des Arbeitsamtes für das 3. Jahr (240 €) erhalten. Ich verdiente lt. Steuerbescheid vom November 2005 Gesamtbetrag der Einkünfte: 24.352 €; nach Abzug von Werbungspauschalen, Freibeträgen usw. ist ein zu versteuerndes Einkommen i.H. von 13.100 ausgewiesen, von dem ich nun quartalsmäßig 163 Euro Steuern zahle. Das ist soweit akzeptabel, auch wenn dies in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeitszeit steht. Ich plane daher auch den Ausstieg aus der Selbständigkeit

Was ich nun wissen möchte:

Ich wurde nun von meiner gesetzlichen Krankenversicherung (in der ich freiwilliges Mitglied bin) und dem Rentenversicherungsträger (bei dem man als Ich AGler zwangsweise versichert ist) angeschrieben mit dem Hinweis auf Übersendung des Einkommenssteuerbescheides.
(Bei der KV heißt es sogar "Sie haben ein Recht auf niedrigere Beiträge..)

Ich fürchte nun eine massive Hochstufung, Nachzahlung usw.

Es wurde mir zuvor auf dem Arbeitsamt erklärt, man müsse sich um die Beiträge für die Krankenversicherung und Rentenversicherung nicht zu sorgen, da man ein sogenanntes "Existenzgründungsprivileg" gemäß § 240 SGB in Anspruch nehmen könne.
Hieraus ermitteln sich die Beiträge aus dem fiktiven Einkommen.

Die Krankenvesicherung bucht sich derzeit inkl.Pflegeversicherung einen Betrag i.H. von 194,17 € ab. Das ist für mich auch akezptabel.

Die Rentenversicherung wird mich sicher hochstufen wollen, da ich derzeit "nur" 122 € zahle, weil ich ganz zu Beginn meiner Tätigkeit sehr wenig verdient habe.

Es heißt: Grundsätzlich wird den "Ich AG Gründern" die Möglichkeit einer freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV zu günstigen Konditionen eingeräumt. Auch hier gilt ein
"Existenzgründerprivileg" das an die Zahlung des Existenzgründunszuschusses geknüpft ist (§240 SGB V)... Für die Empfänger des Existenzgründungszuschusses werden Beiträge
generell auf der Grundlage eines Sechzigstels der monatlichen Bezugsgröße erhoben.
Daraus leitet sich bei einem durchschnittlichen Beitragssatz von 14 % ein monatlicher KV-Beitrag von 167 € ab. (plus Pflegevers.)

Ein Anruf bei der KV wurde pauschal mit "Nein, das sei nicht so" beantwortet.

Was passiert ,wenn ich die Einkommenssteuerklärung nicht übersende? Massive Hochstufung und Nachzahlung?

Ist es besser einfach mit Hinweis auf diverse Paragrafen (die ich Sie bitte zu bennen) die Kopie des Existenzgründungszuschusszusage des Arbeitsamtes an die Krankenkasse und den Rentenversicheungsträger zu senden?

Wäre es sinnvoller auf den Existenzgründungszuschuss zu verzichten, um der "Rentenversicherungspflicht" zu entgehen (denn Rentenanwartschaftszeit habe ich sowieso bereits erfüllt und Rente gibt es später sowieso nur auf Sozialhilfeniveau)
Bei meinen Verdienst als Familienvater an "Vorsorge fürs Alter" zu denken ist leider ein schlechter Scherz.

Wer kann mich weitergehend kostengünstig in solchen Angelegenheiten beraten?

Ich bedanke mich bereits für die kompetente Bearbeitung meines Anliegens.

Mit freundlichen Grüßen
Eingrenzung vom Fragesteller
23.02.2006 | 16:51

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Sehr geehrter Fragesteller,

gern übersende ich Ihnen im Laufe des morgigen Tages eine ausführliche Auskunft per e-Mail. Ich kann Ihnen aber jetzt schon sagen, dass Sie gesetzlich verpflichtet sind, die Unterlagen, aus denen sich Ihre Einkommensverhältnisse ergeben, der Krankenversicherung und dem Rentenversicherungsträger vorzulegen, auch wenn dies zu einer Nachforderung führen sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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