Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

zweifel um testament

| 20.08.2014 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung:

Zum Verhältnis zwischen einem handschriftlichen und einem notariellen Testament.

Guten abend! Meine eltern haben 1992 ein testament aufgesetzt.Mein vater ist 2002 gestorben und nun vor ein paar tagen meine mutti.Ich die jüngste von 7 kindern wohne seid 14 jahren in norwegen.Nach dem tod meiner mutti ist plötzlich ein hand geschriebenes testament aufgetaucht zu hause.Meine geschwister haben es nach 2 tagen nachdem die mutti gestorben war gefunden und haben es geöffnet.Dan haben sie mich angerufen und es forgelesen.Mein frage ist nun was passiert mit dem anderen testament was beim notar aufgesetzt wurde und hatten sie eigentlich recht dazu es zu öffnen da ich ja nicht dabei war?Ich bin im zweifel ob es in ordnung ist und vieviele zeugen müssen drunter stehen unter ein hand geschriebenes testament.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Unter dem handschriftlichen Testament müssen keine Zeugen stehen. Ob es formwirksam ist, kann man nur beurteilen, wenn man es lesen würde. Es muss handschriftlich verfasst sein und muss unterschrieben sein. Für die Wirksamkeit ist es nicht erforderlich, dass die gesetzlichen Erben, die ja auch nicht die Erben nach Testament sein müssen, bei der Eröffnung anwesend sind. Das Ihre Geschwister das Testament geöffnet haben, spielt also zunächst keine Rolle.

Problematisch könnte aber das notarielle Testament von 1992 sein. Dies müsste man dringend anwaltlich prüfen lassen. Wenn Ihre Eltern 1992 ein "Berliner Testament" errichtet haben und die gegenseitige Erbeinsetzung wechselbezüglich war, bedeutet das, dass nach dem Tod des Erstversterbenden der länger lebende Ehegatte nicht mehr abweichend testieren kann, es sei denn, das Testament würde das ausdrücklich durch eine Vorbehaltsklausel erlauben.

Ob das handschriftliche Testament gültig ist, hängt also neben der Form auch vom Inhalt des notariellen Testaments ab. Man müsste klären, ob dies noch galt, oder ob es widerrufen wurde, was aber durch beide Eltern hätte erfolgen müssen.

Am Ende kommt es natürlich auch darauf an, ob das handschriftliche Testament neuer ist als das notarielle, nur dann muss man weiter prüfen.

Da die Lage nicht ganz einfach ist, sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht


Rückfrage vom Fragesteller 20.08.2014 | 21:07

Also wir alle 7 kinder sind als erbe eingetragen.Im noteriellen testamentvon 1992 wurde folgendes geschrieben.Wir die Eheleute Heinz und Waltraut G.haben ein Testament errichtet.nach dem unsere Tochter (meg mit vollem Name) den in (ortschaft voll name) befindlichen Grundbesitz nach dem Zuletztlebenden Erben soll.Ob ein wiederspruch forliegt auf diesem testerment das weis ich nicht.
Im neuen testament was 2013 von mutti alleine geschrieben wurde heist es so lange ich mich noch erinnern kan.Das das grundstück was die LPG pachtet zum verkauf angeboten werden soll und haus mit grundstück verkauft werden soll.Gelten hier in norwegen andere regeln als in deutschland oder sind sie gleich?Kan ich mir hier einen anwalt nemen?
Vielen dank für die auskunft.

Mvh

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.08.2014 | 23:53

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne komme ich auf die Nachfrage zurück.

Sie können direkt hier keinen Anwalt beauftragen, aber Sie können einen der hier vertretenen Anwälte per mail kontaktieren um ein Mandat zu erteilen.

Ihr Zitat reicht nicht aus um die Rechtslage abschließend zu beurteilen. Man muss beide Testamente im vollem Wortlaut kennen. Das sich beide im Inhalt unterscheiden ist klar, es kommt aber auf die genaue Formulierung an, insbesondere ob Ihre Mutter 2013 überhaupt noch berechtigt war ein neues Testament zu errichten.

Da die Eltern in Deutschland lebten und Deutsche waren wäre deutsches Recht maßgeblich.

Sie sollten in Deutschland einen Anwalt beauftragen die Testamente zu prüfen.

Bei Bedarf stehe ich natürlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht


Bewertung des Fragestellers 20.08.2014 | 21:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?