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zwangsumzug hartz4!!!


| 05.07.2007 07:51 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht



sehr geehrte damen und herren,ich beziehe alg 2 von monatl.786,93€ was sich wie folgt zusammensetzt:413€sicherung zum leben,373,93€ unterkunftesgeld.ich bin alleinerziehend mit einer 10 jährigen tochter.weiterhin habe ich noch einen nebenverdienst(der selbstverstl. bei der arge gemeldet ist)wo ich noch 100€ im monat dazu verdiene!wir wohnen seit 5 jahren in einer 70 qm wohnung und bezahlen 385,83€ miete (278,40€ kalt,54,99€ betiebskosten,47,44€ wärmekosten)nun wird unsere wohnung saniert, wobei die miete dann auf ca.400€ steigen wird.kann mich die arge dann zu einem umzug zwingen auch wenn ich die differenz der zu hohen miete selberzahlen möchte?in zwickau beträgt die zulässige miete für 2 pers.380€ warm!die beantwortung meiner frage ist mir sehr wichtig,da mir die angst vor einem zwangsumzug viele schlaflose nächte bereitet!vielen dank im voraus
Sehr geehrte Fragestellerin,
die Frage lässt sich kurz beantworten: Die ArGe wird Sie nicht zu einem Umzug zwingen und wird auch kein Interesse daran haben, da Sie die übersteigenede Miet übernehmen wollen.

Letztlich müsste die ArGe - bei gleichen Aufwendungen - Ihren Umzug bezahlen.

Grundsätzlich hätten Sie übrigens einen Anspruch auf 60 qm, 310,00 Euro Miete und 60,00 Euro Heizkosten. Eventuell sollten Sie sogar beantragen, die Mieterhöhung durch Leistungen der ArGe abzufangen.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.07.2007 | 09:34

vielen dank für die schnelle hilfe!kann die arge generell jemanden zwingen umzuziehen,wenn der betreffende in der lage ist seine mietkosten bzw.die differenz selbst aufzubringen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.07.2007 | 18:34

Sehr geehrte Fragestellerin,
die ABf hat kein Interesse daran, Sie zu einem Auszug zu bewegen, solange sich die Kosten in dem im Sinne des Gesetzes angemessenen Bereich bewegen. Sollte es dennoch verlangt werden, wäre vor Erlass eines entsprechenden Bescheides Ihre Anhörung erforderlich, in welcher Sie darstellen können, dass Sie die Differenz tragen würden.

Gegen einen entsprechenden Bescheid wäre dann noch der Widerspruch statthaft. Die Entscheidung wäre daher mehrfach zu überprüfen. Nach meiner Auffassung würde sie einer Prüfung nicht standhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt

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