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zuviel gezahlte Nebenkosten


22.06.2007 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin P. Freisler



Guten Tag!

Mein neuer Vermieter hat in der Nebenkostenabrechnung 2005 einseitig den Umlageschlüssel geändert (im Mietvertrag vereinbart Wohnfläche) und weitere Positionen aufgeführt, die nicht im Mietvertrag vereinbart wurden. Wir haben es bezahlt, satt 214Euro Guthaben haben wir 467,46 Euro nachgezahlt. Anwältin vor Ort hat uns informiert, das wir durch die Bezahlung die Nebenkostenabrechnung anerkannt haben.
Meine eigentliche Frage: seit dem 01.01.2007 zahlen wir statt 413 Euro 452Euro Miete, da unser Vermieter die Nebenkostervorrauszahlung aufgrund der falschen Nebenkostenabrechnung erhöht hat. Was passiert jetzt mit der zu Unrecht durchgeführten Nebenkosten erhöhung? Müssen wir es hinnehmen, das diese erst Ende 2008 ausgezahlt wird? Wenn überhaupt..
Aufgrund der vielen anderen Schwierigkeiten mit dem Vermieter ziehen wir am 31.07.2007 aus. Dann bleibt nur eine Partei von ursprünglich sechs im Haus.

Vielen Dank, dass ich die Frage stellen durfte.
Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Schilderungen beantworte ich Ihre Frage in einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt:

Die seit dem 01.01.2007 geleisteten, erhöhten Nebenkostenvorauszahlungen können Sie erst im Rahmen der Endabrechnung für das zum 31.07.07 beendete Mietverhältnis von dem Vermieter zurückfordern, sollte zu Ihren Gunsten ein Saldo bestehen. Durch (möglichen) veränderten Verbrauch 2007 oder sonstigen Erhöhungen bei (unstreitigen) verbrauchsunabhängigen Kosten 2007, besteht keine Möglichkeit, den Anteil der Erhöhung vorab zurück zu verlangen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung geben zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende rechtliche Bewertung Ihres Problems die Kenntnis des vollständigen Sachverhaltes erfordert. Im Rahmen dieses Forums können sich die Ausführungen aber ausschließlich auf Ihre Schilderungen stützen, und somit nur eine erste anwaltliche Einschätzung darstellen.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Bitten beachten Sie, dass dabei weitere Kosten anfallen.


Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Martin P. Freisler
- Rechtsanwalt -

http://www.ra-freisler.de
http://www.kanzlei-medizinrecht.net



Nachfrage vom Fragesteller 22.06.2007 | 13:06

Vielen Dank für die schnelle und konkrete Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.06.2007 | 13:07

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

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