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zurück in die gesetzliche kv nach 34 jahren pkv und einem alter von 64 jahren

07.06.2018 14:05 |
Preis: 60,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


ich bin jahrzehnte lang privatversichert und plane demnächst einen längeren auferthalt in spanien ca.1jahr möchte die pkv kündigen und bin nach meinen informationen in der spanischen krankenkasse versicherugspflichtig kann ich nach rückkehr freiwilliges mitglied der gkv werden .gem.§6 abs.3a sgbV wie lange muss in diesem fall der auslandsaufenthalt dauern kann ich das auch im rente noch tun oder spielt das keine rolle? bzw funktioniert das überhaupt ist eine antwort auch zusätzlich per email möglich?.

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Möglichkeit der Rückkehr in die GKV ist leider in Anbetracht Ihres Alters nur sehr eingeschränkt möglich.

Da Sie die Altersgrenze von 55 Jahren überschritten haben, kommt Ihnen die Versicherungspflicht in Spanien für den Zeitraum von mindestens 12 Monaten leider nicht zu Gute.

Sie verweisen aber bereits auf § 6 Abs. 3a SGV V. Danach ist für einen Wechsel Voraussetzung, dass Sie in den letzten fünf Jahren einen Tag gesetzlich versichert waren und zusätzlich die Hälfte dieses Zeitraums, also 2,5 Jahre eine Versicherungspflicht bestanden hat.

Diese Versicherungspflicht kann auch in einem anderen EU-Land bestehen und wird dann als Vorversicherungszeit angerechnet.

In Spanien besteht grundsätzlich auch die Versicherungspflicht. Sie sollten aber zuvor genau klären, ob Ihnen der Zugang zur seguridad social , der spanischen Krankenversicherung gewährt wird. Das sollte erst sicher sein, bevor Sie übereilte Schritte vornehmen.


Sie sollten auch gut überlegen, ob Sie Ihre PKV gleich kündigen oder zunächst eine Anwartschaftsversicherung vorziehen. Dann bleiben Ihnen die Altersrücklagen etc. erhalten, wenn Sie später doch in die PKV zurückkehren müssen.


Ungeachtet dessen sollten Sie sich bei einer GKV im Vorfeld beraten lassen, ob diese dann auch die Versicherungspflicht in Spanien anerkennt. Wenn diese die Anerkennung ablehnt, sollten Sie die Begründung unbedingt prüfen lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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