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zu viel gepfändet


06.01.2011 12:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Bei mir wurden in den Monaten Juni bis einschl. August 2010 Pfändungen vorgenommen durch einen Rechtsanwalt für eine Firma bei der auch vor kurzem das Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

Jetzt war die Forderung bereits mit der Zahlung Juli 2010 mit über 120,- € überzahlt und es gingen im Monat August nochmals der pfändbare Betrag an den Rechtsanwalt, sodass sich die Summe auf jetzt nunmehr auf über 400,- € erstreckt.

Ich habe versucht mehrmals mit dem Anwalt in Kontakt zu treten um eine Rückzahlung zu veranlassen. Ganz am Anfang sollte ich ihm die Bankverbindung schriftlich mitteilen, was ich auch getan habe und dann ist er sprichwörtlich vom Erdboden verschwunden, denn auf weiteren Kontakt hat er nicht mehr geantwortet.

Im November 2010 wurde mir endlich vom Rechtsanwalt mitgeteilt, dass das Geld in die Insolvenzmasse fiel und somit nicht ausgezahlt werden kann. Die Insolvenzverwalterin hat dies auch abgelehnt.

Der Rechtsanwalt hat die gepfändeten Beträge zunächst auf sein Geschäftskonto erhalten!

Wer hat jetzt nicht aufgepasst? Wer ist mir gegenüber schadensersatzpflichtig? Der Rechtsanwalt (§ 812 BGB) oder vielleicht mein Arbeitgeber, weil der nicht aufgepasst hat?

Für die Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich recht herzlich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Fragesteller

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen aufgrund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Ihr Arbeitgeber als sog. Drittschuldner muss die Pfändung Ihres Lohnes überwachen bis zur endgültigen und vollständigen Tilgung. Er hat hier den Lohn an die falsche Person ausbezahlt. Eine solche Zahlung befreit ihn nicht von Ihrem Lohnanspruch gegen ihn. Mit vollständiger Tilgung der gepfändeten Forderung darf der Arbeitgeber nur noch an Sie als Vertragspartner auszahlen.

Er müsste also nochmals zahlen.

Der Anwalt dürfte Ihrem Arbeitgeber schadensersatzpflichtig sein, denn er hätte nach Tilgung der Forderung das Geld nicht an die Gläubigerin überweisen dürfen, sondern als Überpfändung erstatten müssen.

Unabhängig davon wäre der Betrag nur dann in die Insolvenzmasse geflossen, wenn die Insolvenz erst nach Eingang Ihres Pfändungsbetrages erfolgt wäre.

Ihnen kann ich nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 21.01.2011 | 09:55

Sehr geehrter Fragesteller/Auftraggeber,

offenbar gibt es mit dem Gebühreneinzug Probleme. Diese sollten Sie möglichst schnell beseitigen.


Mit freundlichen Grüßen

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt


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