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zu geringer Abstand zwischen zwei Flügen/Verspätung


25.06.2007 11:54 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Von der Reisegesellschaft (Hurtig- Rute) hatten wir mit unseren Eltern (80 Jahre) pauschal eine Schiffsreise mit den dazugehörigen Flügen gebucht. Die Gesellschaft hat uns darauf eine Flugrute mit den Flugdaten zusammengestellt und mitgeteilt.

Hamburg – Kopenhagen – Oslo – Kirkenes

Die Zeit zwischen den Flügen von Oslo nach Kirkenes betrug danach 50 Minuten, in denen man die Koffer in Empfang nehmen, wieder einchecken und durch die Sicherheitskontrollen musste.

Das Flugzeug der Gesellschaft SAS (Kopenhagen/Oslo) verspätete sich auf Grund eines EDV- Fehlers der Fluggesellschaft um 40 Minuten, so dass wir den Flieger nach Kirkenes nicht schaffen konnten. Man teilte uns mit, dass wir auf dem Flughafen übernachten müssten. In diesem Fall hätten wir unser Schiff allerdings in Kirkenes nicht mehr erreicht.

Nur durch einen pfiffigen Flugbeamten konnten wir über den Umweg einer weiteren Stadt noch ans Ziel gelangen und kamen ca. 4 – 5 Stunden später(morgens um 1 Uhr in Kirkenes an). Wir bekamen nichts mehr zu essen. Meine Eltern waren körperlich und psychisch am Ende.

Der Abstand zwischen den Flügen war auch bei regulären Zeiten und den vorliegenden Entfernungen auf dem Flughafen aus meiner Sicht nicht oder nur kaum einzuhalten. Für Menschen in diesem Alter ohnehin nicht.

Besteht ein Anspruch auf Ausgleich? Wenn ja, in welcher Höhe und gegen wen? Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Hat ein Reisender eine Reise gebucht, bei der es Teil der Reise ist, z.B. vom Schiff auf ein Flugzeug umzusteigen oder an einem Zwischenstopp das Flugzeug zu wechseln, so bestimmen sich die Rechte des Reisenden ganz nach dem Reisevertragsrecht.

Der Veranstalter muss folglich die einzelnen Reiseleistungen organisatorisch aufeinander abstimmen. Verspätet sich ein Beförderungsmittel, so muss er dafür sorgen, dass auch die anderen Beförderungsmittel später abfahren oder dass die Reisenden einen gleichwertigen Ersatz angeboten bekommen. Tut der Veranstalter dies nicht, so kann der Reisende zunächst seinen Reisepreis mindern und auch entstehende Mehrkosten im Wege der Selbstabhilfe ersetzt verlangen.

Die Beschwerde muss aber binnen 4 Wochen beim Reiseveranstalter schriftlich mit konkreter Forderung eingereicht werden.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüssen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt
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