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zeugenaussage


22.04.2005 11:03 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo
Ich habe dieses Problem. Ich soll zu einer Zeugenaussage zur Polizei, die ich am liebsten verweigern würde.
Mein Ex-Freund ist der Unterhaltszahlung nicht beigekommen. Er war letztens 3Monate bei mir zu besuch.
Die Polizei will nun sicherlich wissen wo er wohnt. Das ist nun mein Konflikt. Er ist arm wie eine Kirchenmaus ich gebe ihm hier und da Geld. Wenn ich nun sage wo er ist, muss er ins Obdachlosenheim ,jetzt wohnt er in seinem Wochenendhaus.
Ich habe in Erfahrung gebracht, bei der Polizei muss ich nicht aussagen beim Staatsanwalt schon. Verweigern kann Haft bedeuten und oder bis 2000 Euro . Ich bekomme von ihm Geld, wir versuchen gerade Das Wochenendhaus zu verkaufen. Da bekäme ich dann auch nichts mehr, wenn ich sage wo er sich aufhält. Wenn ich nun halbwahrheiten sage wie sieht es damit aus. Was kann ich machen.?? Ohne selber als kriminell zu gelten. ? Kann man sich da rauswinden. ? Oder muss ich ein gesetzestreuer Verräter werden.gruß von einem gestesstem Wesen

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Sehr geherter Ratsuchender,

vor der Polizei und der Staatsanwaltschaft müssen Sie überhaupt keine Angaben machen.

Anders sieht es aus, wenn Sie vor einem Richter aussagen müssen. Dort müssen Sie aussagen (auch wenn eine sogenannte richterliche Vernehmung außerhalb eines Verfahrens angeordnet wird) und zwar wahrheitsgemäß. Ansonsten machen Sie sich in der Tat (zumindest) einer falschen uneidlichen Aussage strafbar, was sogar mit Gefängnis bedroht ist.

Bleiben Sie also bei der richterlichen Vernehmung aus jeden Fall bei der Wahrheit. Ist es wirklich ein guter Freund, wird er dafür Verständnis zeigen müssen. Ihr "Rauswinden" kann ansonsten richtig gefährlich werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 22.04.2005 | 18:55

Liebe Anwältin.
Danke ersteinmal. Das kann ja einige Zeit dauern bis ich vor den Richter komme. Kann mir die Verschleppung bzw das in die länge ziehen der Zeugenaussage nachteilig ausgelegt werden? Noch einmal ich muss also nur vor dem Richter die Wahrheit sagen. Sonst kann ich schweigen. Gruß eine etwas beruhigteres Wesen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.04.2005 | 14:48

Eine Verschleppung oder nachteilige Bewertung gibt es nicht.

Vor dem Richter müssen Sie die Wahrheit sagen, wollen Sie nicht selbst starffällig werden.

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