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31.10.2005 14:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin Ehemann mit zwei erwachsenen Kindern; wir bewohnen ein gemietetes Einfamilienhaus. Ich überlege auszuziehen. An der Zurechnungsfähigkeit meiner Ehefrau hege ich gewisse Zweifel. Mein Vermieter unterhält eine Feuerversicherung für das Haus, ich unterhalte eine Privathaftpflichtversicherung. Wenn meine Frau nach der Trennung "zündelt" (fahrlässig oder vorsätzlich aus Rache), droht mir der Ruin, weil ich für das Haus hafte? Was kann ich tun?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern Ihre Ehefrau wirklich vorsätzlich "zündeln" wird, können Sie dafür nicht haftbar gemacht werden, da solche unerlaubte Handlungen immer ein Verschulden und eine Verursachung voraussetzen, die dann in Ihrem Fall nicht gegeben ist.

Bei einem fahrlässigen "Zündeln" ist nicht so ganz klar, wie dieses dann "bei Ankündigung" geschehen soll. Ihre Frau kann sicher sein, dass spätestens Brandexperten der Versicherungen, die dem Grund nach eintreten, die Ursache herausfinden werden. Die Versicherung wird dann ggfs. die Leistung ablehnen oder sich bei IHRER FRAU schadlos halten. Dieses wird auch der Vermieter machen.

Auch dort werden Sie dann nicht haftbar gemacht werden; allein Ihre Frau wird sich in das eigene Fleisch schneiden.

Ich hoffe, ich konnte Sie etwas beruhigen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2005 | 14:42

Das mit dem Vorsatz habe ich verstanden, ist aber auch meine geringere Sorge. Aber: Meine Frau ist kettenraucherin und trinkt auch mal ganz gerne. Sie kennen den Scherz: "rauche nie im Bett, denn die Asche, die zu Boden rieselt, könnte Deine eigene sein."
Ein Bekannter hat mir erzählt, meine Frau sei meine Erfüllungsgehilfin, ich müßte daher dafür haften, solange ich mit im Vetrag stünde. Das stimmt wohl nicht? Vielen dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2005 | 16:02

Nein, das stimmt so nicht. Ihre Frau ist allein für "ihre Taten" verantwortlich.

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