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'www.domain.in' - Was ist in Indien erlaubt, was nicht ?


| 22.04.2005 13:04 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Sehr geehrte Frau Anwältin,
sehr geehrter Herr Anwalt,

ich würde gerne über sogenannte Affiliate-Programme (Werbung für andere Unternehmen gegen Provision), Onlineinhalte speziell für Indien auf einer Portalseite anbieten.

1.) Thema Anbieterkennzeichnung:
Müssen Internetseiten mit Top-Level-Domain ".in" ein Impressum, Disclaimer... haben ?

2.) Thema jugendgefährdende Inhalte:
a) Darf sogenannte "einfache Pornografie" (keine Pädofilie, animal-sex, Gewalt-Sex) auf Seiten ".in" angeboten werden ?
b) Falls ja, sind sog. geschlossende Benutzergruppen erforderlich (Altersnachweis des Nutzers)?
c) Falls nein, dürfen unbekleidete Menschen mit unkenntlich gemachter Darstellung der Intimbereiche dargestellt werden ?
d) Darf die weibliche Brust dargestellt werden ?

2.) Thema Glücksspiele:
Darf für Glücksspiele mit Geldeinsatz (Online-Casion) auf Seiten ".in" geworben werden ?

3.) Thema verschreibungspflichtige Medikamente:
Dürfen Medikamente (Viagra, Cialis.....) auf Seiten ".in" beworben werden ?

4.) Dürfen die Portalseiten mit der Werbung für die o.g. Leistungen, sowie den Links zu den Anbietern auf einem Server mit Standort Deutschland gespeichert sein ?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird schwierig sein, Ihre Fragen nur auf .in- Domains zu beschränken. Sie sind bekanntlich weltweit gezeigt.

1. Zunächst ist darauf hinzuweisen, daß es seit Februar 2005 eine vereinfachte Anmeldung von sog. "in. Domains" gibt.

2. Trotz allem sind die Beschränkungen gerade in den Bereichen Erotik, Gewinnspielen, etc. sehr restriktiv. Intimbe

3. Ein Impressumg/Disclaimer ist notwendig.

4. Eine Vielzahl von Namen sind für die Behören, Länder etc. reserviert (Liste unter: http://www.inregistry.in/policies/IN_Reserved_Names.pdf)

5. Medikamatenwerbung ist meines Wissen nach verboten; genauso wie Glückspiele. Dies sollten Sie aber nochmals erfragen.

6. Nacktdarstellung sind nicht erlaubt.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wile

Nachfrage vom Fragesteller 22.04.2005 | 16:44

Sehr geehrter Herr Wille !

Ich verstehe nicht, warum Sie meine Fragen angenommen haben. Nach den von Ihnen angegebenen Tätigkeitsschwerpunkten beschäftigen Sie sich weder mit internationalen Rechtsgebieten, noch mit dem Fachgebiet Online-Recht. Kennen Sie sich mit den Gesetzen Indiens nun aus oder nicht ?

Zitiere Ihre Antwort:
"5. Medikamatenwerbung ist meines Wissen nach verboten; genauso wie Glückspiele. Dies sollten Sie aber nochmals erfragen."

Also gut Herr Wille, ich frage Sie hiermit nochmals:
Ist Werbung für Medikamente sowie Glücksspiel in Indien erlaubt ?

Ihre Antwort:
"es wird schwierig sein, Ihre Fragen nur auf .in- Domains zu beschränken. Sie sind bekanntlich weltweit gezeigt"

Jede Domain ist weltweit erreichbar! Seiten mit pornografischen Darstellungen dürfen in Holland, Frankreich, Dänemark......, auch in nicht geschlossenen Benutzergruppen, jedem zugänglich gemacht werden. Ich wollte von Ihnen wissen wie dies der Gesetzgeber in Indien geregelt hat.

Ihre Antwort:
"1. Zunächst ist darauf hinzuweisen, daß es seit Februar 2005 eine vereinfachte Anmeldung von sog. "in. Domains" gibt."

Das weis ich selbst und war von mir auch nicht gefragt.

Ihre Antwort:
"2. Trotz allem sind die Beschränkungen gerade in den Bereichen Erotik, Gewinnspielen, etc. sehr restriktiv. Intimbe"

Für die Domain-Namensanmeldungen gab es überhaupt keine Beschränkungen. Worauf stützen Sie also diese Aussage ?

Ihre Antwort:
"4. Eine Vielzahl von Namen sind für die Behören, Länder etc. reserviert (Liste unter: http://www.inregistry.in/policies/IN_Reserved_Names.pdf)"

Auch das wusste ich bereits und habe es daher nicht gefragt.

Ihre Antwort:
"6. Nacktdarstellung sind nicht erlaubt."

Indien ist ein Staat mit multireligiöser Befölkerung. Selbstverständlich gibt es Religionen die eine Nacktdarstellung
verbieten. Meine Frage ist jedoch, ob der Gesetzgeber Restriktionen festgelegt hat.

Ihre Antwort:
"3. Ein Impressum/Disclaimer ist notwendig."

In Anbetracht Ihrer übrigen Antworten erlaube ich mir die Frage: Wissen Sie das, oder vermuten Sie das ?

Vielleicht können Sie sich in dieser Sache nochmals mit einem kompetenten Kollegen besprechen bevor Sie mir nochmals antworten. Da es soweit mir bekannt ist, bei Rechtsanwälten noch so etwas wie "Berufsehre" gibt, gehe ich davon aus, sollten Sie meine Fragen nicht abschließend beantworten können, daß Sie auf ein Honorar verzichten und meine Fragen zur Beantwortung durch einen Ihrer Kollegen wieder freigeben.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers |


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