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wohnvorteil, unterhalt volljähriges kind


29.01.2007 19:54 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Situation: Abänderung Ehegattenunterhalt an EX. Volljähriger Sohn lebt bei mir im Haus, er ist Auszubildender und hat nach Abzug 90€ Pauschale 200€ zur Verfügung, sowie noch 50€ Barunterhalt von mir. Essen von mirgestellt.
Das Haus gehört zu 4/9 mir, zu 5/9 der EX, bis jezt wird mir ein Wohnvorteil von 500€ fürs ganze Haus angerechnet, dort bewohnt der Sohn 1/4 der Fläche.Betriebskosten Strom,Gas, Wasser ergeben insgesamt 250€ monatlich.
Problem: Die Gegenseite behauptet, Unterhalt für den Sohn fiele nicht an, da er beim Vater im Haus lebe.
Das kommt mir sehr merkwürdig vor. Ich denke wie folgt:
Nach DT 637€ Lebensbedarf, gedeckt mit 200€ Eigenbeitrag, 50€ Barunterhalt, 150€ Kost, 230€ Logis.
Danach müsste ich beim Ehegattenunterhalt als Unterhalt für den Sohn 630€ abziehen können. Das Kindergeld geht mir zu. Die EX hat kein offizielle Einkommen, es wird fiktiv berechnet.

Frage: Welchen Betrag kann ich als Kindesunterhalt in die Berechnung Ehegattenunterhalt einbringen ?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Kindesunterhaltsverpflichtung wirkt sich nur mittelbar auf die Verpflichtung zum Ehegattenunterhalt aus. So können Sie den Kindesunterhalt nicht direkt von dem geschuldeten Ehegattenunterhalt abziehen, sondern er reduziert nur Ihre Leistungsfähigkeit bei der Berechnung des Ehegattenunterhaltes, weil der Kindesunterhalt u.U. vorgeht.

Weiterhin schulden Sie in jedem Fall zusammen mit dem anderen Elternteil Barunterhalt. Es genügt ab Volljährigkeit des Kindes nicht mehr, dieses unterzubringen und zu verpflegen. Diesbezüglich könnten Sie jedoch Verpflegungskostenzahlungen vereinbaren.

Das Kindergeld steht in jedem Fall dem Kind zu. Dieses reduziert dann aber auch den Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern.

Der Kindesunterhaltsanspruch ermittelt sich aus dem zusammengerechneten Einkommen beider Elternteile. Da Sie dazu keine Aussagen treffen, kann ich keinen betrag nennen. Auch ist mir nicht klar, was mit "...nach Abzug 90 € Pauschale..." gemeint ist.

Nutzen Sie ggf. bitte die kostenlose Nachfragefunktion, um Ihre Angaben zu konkretisieren.

Mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.01.2007 | 21:12

Ich muss Sie bitten konkreter zu antworten da ich die Situation präzise beschrieben habe.

Die 90€ sind die Aufwandspauschale in Abzug zur Vergütung. Wie ist der Ansatz zum Ehegattenunterhalt in Bezug auf die Berücksichtigung des Kindesunterhaltes ??? Ich habe kein Problem mit meinem Sohn, ich muss beim Ehegattenunterhalt klar kommen !!! Die Eckwertw hatte ich angegeben.

Freundliche Grüsse mit Bitte um konkrete Lösung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.01.2007 | 18:15

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie werden verstehen, dass ich den von Ihnen angeschlagenen Ton nicht tolerieren kann. Ich bitte zukünftig auch im vorliegenden Portal um Einhaltung der im Geschäftsverkehr üblichen Gepflogenheiten.

Wie ich Ihnen außerdem explizit mitgeteilt habe, ist zur Prüfung und Bewertung Ihrer Unterhaltsverpflichtungen - egal ob Ehegattenunterhalt oder Kindesunterhalt - die Benennung der jeweiligen Einkommenssituation erforderlich. Da Sie sich dazu auch weiterhin nicht äußern, kann eine weitergehende Beratung von hier nicht erfolgen.

Letzendlich verweise ich auf Ihre konkrete Anfrage: "Unterhalt volljähriges Kind". Ich sehe nichts, was hier Mißverständnisse hinsichtlich des Inhaltes der Beantwortung aufwerfen könnte.

Hochachtungsvoll

Kaussen
Rechtsanwalt

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