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wohnrecht nach scheidung

30.09.2015 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


ich habe vor ca 20 jahren ein kleines haus von meinen eltern geerbt . meinem mann dort testamentarisch in einem gemeinsamen testament ein wohnrecht eingeräumt . eine eintragung ins grundbuch existiert nicht und ich selber bin mir auch sicher, das ich keinen anderen vertrag mit ihm geschlossen habe . da mein mann architekt ist , hatte er die planung übernommen für den anbau . gelder sind von meinen eltern , meiner tante und ein kredit auf meinen namen gekommen . schon lange lebe ich von meinem mann getrennt und möchte mich jetzt scheiden lassen . den von ihm genutzen raum , würde ich gerne meinen kindern zur verfügung stellen .kann ich nach der scheidung auf einem auszug meines mannes bestehen ? oder muss ich eine bestimmte m2 zur verfügung stellen ? lange zeit hatte mein mann sich nicht an irgendwelchen unterhaltskosten beteiligt und zur zeit bekomme ich im monat 150 euro von ihm . alle anfallenden kosten und reperaturen .

30.09.2015 | 18:53

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern "nur" in dem Testament ein Wohnrecht eingeräumt worden ist, ist dieses eine Regelung für den Fall Ihres Ablebens. Ich muss aber einräumen, dass dieses erst besser eingeschätzt werden kann, wenn der Wortlaut des Testamens bekannt ist. Der Inhalt des Testaments ist daher zu prüfen.

Sie führen aus, dass es sich um eine gemeinsames Testamentr handelt. Zu prüfen wäre daher, wie dieses gestaltet ist und ob eine einseitige Änderung möglich ist. In der Regel ist dieses verwert. Grundsätzlich würde dann die Regelung, dass das Wohnrecht nach dem Ableben, dem Mann zustehen soll, Bestand haben. Sie hätten aber die Möglichkeit, diese Verfügung zu widerrufen oder sich auch auf § 2077 BGB zu berufen, wonach Ihre Verfügung nach einer Scheidung unwirksam wird. Nur nach Kenntnis des Testaments kann eine bessere Einschätzung erfolgen.

Derzeit steht dem Mann, da es sich um die Trennungsphase handelt, ein Wohnrecht nicht zu, da ein solches zu Ihren Lebzeiten wohl auch nicht vereinbart worden ist und auch keine grundbuchrechtliche Absicherung vorhanden ist.

Dann können Sie Ihren Mann zum Verlassen auffordern; im Streitfall muss dieses dann gerichtlich durchgesetzt werden. Sofern es keine vertragliche Vereinbarung gibt, besteht dann auch kein Recht, die Räumlichkeiten zu nutzen. Ihr Mann hat diese dann zu verlassen.

Ich rate Ihnen daher, dass Testament prüfen zu lassen; aber auch zeitgleich Ihren Mann zur Räumung aufzufordern zu lassen. Sie sollten auf jeden Fall anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg





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