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will die Scheidung


07.12.2004 12:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten Tag,
ich möchte mich von meinem Mann scheiden lassen.
Wir haben ein Kind von 3 Jahren.
Er verdient netto ca. 2000 Euro im Monat.
Was steht uns an Unterhalt zu?
Wie kann ich eine Wohnung alleine finanzieren?
Möchte wieder arbeiten gehen 20 Stunden in der Woche wirkt sich dies dann auf die Höhe des Unterhaltes aus?
Bekomme ich auch Wohngeld?

Fragen über Fragen....

Danke und Gruß Conny Frei

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Sehr geehrte Frau Frei,

wenn Sie eine Scheidung von Ihrem Mann anstreben, sollten Sie sich zunächst von ihm trennen, wenn dies noch nicht geschehen ist. Bevor Sie geschieden werden können, muß ein Trennungsjahr vergangen sein.
In diesem Trennungsjahr erhalten Sie von Ihrem Mann Trennungsunterhalt für sich und Kindesunterhalt für ihr gemeinsames Kind, wenn Sie dieses mitnehmen.

Zur Höhe des Kindesunterhalts:
Bei einem bereinigten Nettoeinkommen von 2000,- € liegt Ihr Mann in der Düsseldorfer Tabelle, nach der sich der Kindesunterhalt bemisst, in der 5. Gehaltsstufe. Dies bedeutet bei einem Kind von 3 Jahren einen Unterhaltsbetrag von 255,00 €. Wenn Ihr Mann das volle Kindergeld erhält, so hat er Ihnen auch noch die Hälfte hiervon zu zahlen.

Zur Höhe des Unterhalts für Sie:
Vom bereinigten Nettoeinkommen ist zunächst der Kindesunterhalt abzuziehen. Dann verbleiben 1745,- €. Hiervon stehen Ihnen 3/7 zu, also mithin 747,86 €.

Zu beachten ist aber, dass diese Zahlen von einem bereinigten Nettoeinkommen in Höhe von 2000,- € ausgehen.
Das bereinigte Nettoeinkommen wird gebildet, indem vom Bruttoeinkommen die Steuern, berufsbedingte Aufwendungen in Höhe von 5%, sowie evtl. Schulden, die bereits in der Ehe bestanden haben und zurückgezahlt werden, abgezogen werden.

Es kann also unter Umständen sein, dass das bereinigte Nettoeinkommen Ihres Mannes niedriger anzusetzen wäre. Das kann ich von hier aus nicht beurteilen.

Grundsätzlich ist es so, dass Sie während Sie kleine Kinder zu versorgen haben, nicht arbeiten müssen. Tun Sie dies trotzdem, so werden Ihre Einkünfte zu einem geringen Teil angerechnet. Im einzelnen wird von Ihrem bereinigten Nettoeinkommen (s.o.) ein Erwerbstätigenbonus von 1/7 abgezogen. Von dem verbleibenden Betrag wird dann die Hälfte auf Ihren Unterhaltsanspruch angerechnet.

Ich rate Ihnen, sich durch einen Rechtsanwalt umfassend beraten zu lassen. Dieser kann für Sie die Unterhaltsansprüche durchsetzen, wenn Ihr Mann sich weigert, zu zahlen.

Wegen der Kosten können Sie sich bei dem für Sie zuständigen Gericht einen Beratungshilfeberechtigungsschein besorgen bzw. vor Gericht Prozesskostenhilfe beantragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Maren Müller
Rechtsanwältin
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