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wie stehen meine chansen zum aufenthaltbestimmungsrecht

| 18.05.2009 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


11:55

hallo
ich versuchs kurtz zu machen.lebe seit januar 09 getrennt von meiner frau. haben zusammen eine 9jährige tochter. anfang januar 09 versuchte meine noch frau sich umzubringen,wurde polizeilich gesucht. bei einen telef.selbstmordantrohung war unsere tochter mit im auto und weinte bitterlich. schliesslich haute dann meine noch frau ab und liess unsere tochter alleine und keiner wusste wo sie steckte. schliesslich hab eich dann unsere tochter zu mir genommen(wohne allerdings 300km weg). unsere tochter hat sich super eingelebt,hab auch eine neue partnerin(auch einen 9jährigen sohn) wir verstehn uns alle super. nach 1 woche kreutze meine frau wieder auf und wollte unsere tochter wieder zurück. ich hab mich natürl.gweigert und sprach alles mit dem jugendamt ab,also blieb sie erstmal bei mir. meine noch frau schickte ein schreiben zum gericht,gab an ich hätte sie ihr einfach weggenommen und gab auch gleichzeitig eine eidestattliche ab. ich musste dann natürlich zum gericht und wurde angehört. der richter merkte dann sehr schnell das sie gelogen hat und das ganze ganz anders war. er sprach vorläuflich erstmal mir unsere tochter zu...meiner noch frau wurmte das. macht uns schlecht vor unserer tochter. setzt sie unter druck.
meine tochter äußerte sich schon mehrmals das sie angst vor ihrer ma hat,auf ihre reaktionen....nun müssen wir wieder vors gericht. meine angst ist das sie wieder zur ihrer mutter muss. unsere tochter hat auch sehr grosse angst mit dem richter zu sprechen und möchte am liebsten nix sagen. wie stehen denn meine chansen
bitte um hilfe
vielen dank

18.05.2009 | 10:59

Antwort

von


(2308)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrter Ratsuchender,


noch Ihrer Sachverhaltsdarstellung werden Sie sehr gute Chancen haben, nicht nur das Auftenhaltsbestimmungsrecht, sondern auch das alleinige Sorgerecht zu bekommen.

Das Verhalten der Mutter macht deutlich, dass es bei einem Zusammenleben von Tochter und Mutter zu einer ernsthaften Gefährdung des Kindeswohles kommen wird. Denn wenn die Tochter schon Angst vor der Mutter hat und eingeschüchtert wird, zeigt dieses, dass die Belange des Kindes seitens der Mutter nicht respektiert werden.

Da das Gericht nun offenbar zunächst nur eine vorläufige Entscheidung zum Aufenthalt getroffen hat, sollten Sie nun ernsthaft überlegen, ob Sie nicht das alleinige Sorgerecht beantragen. Entgegen der gesetzlichen Regelung des gemeinsamen Sorgerechtes ist dieses möglich, wenn das Kindeswohl dieses erfordert. Und genau dieses ist nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung wohl gegeben.

Hierzu sollten Sie sich anwaltlicher Hilfe bedienen, da es ja um das Wohl Ihrer Tochter geht. Auch ist wichtig, dass Sie den Kontakt zum Jugendamt halten, da dieses eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen wird. Versuchen Sie aber unter allen Umständen, die Auseinandersetzungen von der Tochter fern zu halten und begehen Sie bitte nicht den Fehler, nun Ihrerseits schlecht über die Mutter zu reden. Hier hilft nur der offene Kontakt zum Jugendamt.

Dann sind Ihre Chancen, neben dem Aufenthaltbestimmungsrecht auch das alleinige Sorgerecht zu bekommen, sehr hoch.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 18.05.2009 | 11:17

danke erstmal.
wir wollen ja ihre mutter ja nicht wegnehmen,denn egal wie sie ist braucht sie auch ihre mutter. wir stehen eng mit dem jugendamt zusammen und beraten uns vorher immer mit ihnen an.
das problem ist aber das unsere gemeinsamme tochter bei der mutter zu hause freunde,hund und pferd hat. was die mutter auch ziehmlich ausnutzt und zu unsere tochter sagt,wenn du nicht mehr zurückkommst und nur alle 14 tage dann verkauf ich das pferd. unsere tochter hat natürlich sehr grosse angst davor.
der richter hat damals noch zum abschluss gesagt,zu meiner frau;sie sind so ich bezogen,arbeiten sie dran. und sie sollte erstmal mit sich selber klar kommen. geändert hat sich nicht wirklich was.
wir haben sehr grosse angst,dass die kleine zum richter sagt ich will sie meiner mutti.......

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.05.2009 | 11:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

im Rahmen des engen Konktes mit dem Jugendamt sollten Sie mit diesem die Drohungen der Mutter besprechen. Diese muss auch dem Gericht gegenüber aktenkundig gemacht werden.

Unter Berücksichtigung des Kindeswohls muss das Verhalten gerade im Zusammenhang mit den Vorkommnissen in der Vergangenheit, dem Gericht gegenüber mitgeteilt werden. Das Verhalten der Mutter zeigt deutlich, dass es dieser nicht um das Wohl der Tochter geht, sondern nur darum, ihren Willen durchzusetzten.

Unter Mithilfe des Jugendamtes und anwaltlicher Hilfe sollte die geeignete Darstellung der Drohungen gelingen, ohne den Eindruch zu erwecken, die Mutter soll nur "schlecht" gemacht werden..

Ihre Angst ist nachvollziehbar und es ist auch nicht auszuschließen, dass Ihre Tochter äußert, sie wolle zur Mutter. Kennt das Gericht hingegen die Drohungen, wird es kindgerecht bei einer möglichen Anhörung der Tochter dieses mit einbeziehen um den wahren Willen der Tochter zu ermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 18.05.2009 | 11:19

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