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wegen Erbe nachträgliche Gütertrennung des Sohnes mit Ehefrau


03.05.2018 15:43 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Da unsere Schwiegertochter mit Geld nicht umgehen kann, und unser Sohn mit ihr keinen Ehevertrag vereinbart hat,
möchten wir, dass unser Sohn nachträglich einen Gütertrennungsvertrag abschließt, damit nur er allein einmal unser Eigentum
erbt. Ist das möglich und wird das des öfteren gemacht?
03.05.2018 | 16:16

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Sie müssen sich darüber im Klaren sein, was man unter Gütertrennung versteht. Es gibt den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, in dem Eheleute leben, wenn sie keinen notariellen Ehevertrag geschlossen haben. Zugewinngemeinschaft bedeutet Gütertrennung plus Ausgleich des Zugewinns im Fall der Ehescheidung.


2.

Wenn Ihr Sohn Erbe nach Ihrem Tod wird, erlangt er an dem Nachlass Alleineigentum. Seine Ehefrau, also Ihre Schwiegertochter, wird keinesfalls Miteigentümerin.

Bedeutung kann diese Situation im Fall der Ehescheidung erlangen. Allerdings gehört eine Erbschaft, von wenigen Ausnahmen abgesehen, beim Zugewinnausgleich im Rahmen einer Ehescheidung zum so genannten Anfangsvermögen. Das an dieser Stelle zu erläutern, würde über die Fragestellung bei weitem hinaus gehen.


3.

Wenn es Ihnen lediglich darauf ankommt, dass Ihr Sohn Eigentum an deM Nachlass erhält, bedarf es keines Ehevertrags, in dem Gütertrennung vereinbart wird.

Möglich ist eine solche Vereinbarung aber jederzeit.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt



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