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was kann ich für strafe kriegen


23.11.2008 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



hallo ich würdewegen mietsbetrug angezeigt er hat behauptet das ich überhaupt keine miete bezahlt habe habe zeugen das ich 3 mal miete bezahlt habe und aucheine schreiben von ihm das es von summe her beweist das ich bezahlt habe. es stimmt das ich 6 monate nicht bezahlt habe ich bin schwanger und habe auch eine kleine tochter meine frage wäre ob ich haft strafe kriegen kann ? oder was würde ich für eine strafe bekommen? habe vorher eine vorstrafe wegen betrug wo ich nicht wusste was ich betrogen habe hatte damals nur geldstrafe bekommen am sonsten hab ich keine strafen.morgen wäre meine verhandlung bitte um schnelle antwort danke voraus

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Sehr geehrter Fragensteller,

die Beantwortung Ihrer Frage erfolgt auf Grundlage der von Ihnen bereitgestellten Informationen. Meine Antwort dient lediglich einer ersten rechtlichen Orientierung, da das Weglassen oder Hinzufügen von Details zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann. Eine endgültige Einschätzung ist nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich. Die Beantwortung Ihrer Frage im Rahmen dieser Plattform kann daher nicht die Beratung durch einen Rechtsanwalt vor Ort ersetzen.

Ein konkretes Strafmaß hängt von mehreren unterschiedlichen Faktoren ab und kann daher im Rahmen dieser Plattform leider nicht seriös vorherbestimmt werden. Dennoch versuche ich anhand der von Ihnen angegebenen Umstände ein unverbindliche Einschätzung der Sie zu erwartenden Strafe abzugeben.

Bei Betrug gemäß § 263 StGB ist von gesetztes wegen ein Strafrahmen von bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vorgesehen. Der Strafrahmen setzt die Ober- und Untergrenzen einer möglichen Strafe fest, zwischen denen der erkennende Richter die gerechte Strafe für ein strafbares Verhalten festzusetzen hat. Im Rahmen der Strafzumessung wird das Gericht Ihre Tat nach Maß des konkreten Erfolgs- und Handlungsunwert unter Berücksichtigung der für den gerechten Schuldausgleich erheblichen Umstände einordnen.
In Ihrem Fall bedeutet dies, dass es unter anderen auf die Art und Höhe des durch sie verursachten Schadens ankommt, dass heißt von welchem Betrag der durch Sie nicht bezahlten Mieten das Gerichts ausgeht, Auch Ihre Beweggründe spielen eine Rolle, so dass Geldgier bei der Strafzumessung anders zu bewerten ist als Handeln aus Not.
Wurde Ihnen die Täuschung über Ihre Zahlungsfähigkeit leicht gemacht, wird dies unter dem Aspekt geringer Tatintensität „krimineller Energie“ mildernd zu berücksichtigen sein.

Strafmildernd kommt Ihnen zu gute, wenn Sie die Tat bereuen und dies auch dem Richter deutlich machen. Auch das Eingestehen der Tat so wie Bemühungen um Wiedergutmachung wirken sich strafmildernd aus. Wichtig ist, dass Sie sich dem Gericht gegenüber einsichtig zeigen.
Strafschärfend ist in Ihrem Fall zu bewerten, dass Sie einschlägige Vorstrafen haben.

Insofern gehe ich davon aus, dass Sie mit einer Geldstrafe zu rechnen haben. Diese bemisst sich in Tagessätzen (5 bis 360), wobei die Anzahl das Strafmaß wiederspiegelt und die Höhe sich nach Ihren wirtschaftlichen Verhältnissen bemisst.
Davon, dass gegen sie eine Freiheitsstrafe verhängt wird, gehe ich nicht aus. Zudem wäre auch bei einer Freiheitsstrafe unter 6 Monaten diese i. d. R. zwingend zur Bewährung auszusetzten.

Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort eine erste Orientierung gegeben zu haben. Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen für Ihre morgige Verhandlung alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen


Katarina Zdravkovic
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 23.11.2008 | 19:18

betrag was ich ihn schulde ist ca 1000 euro meine damalige einkommen war nur 380 euro ungefähr kann man eine schwangere frau haft strafe geben nach gesetzt her zahle meine vorhige strafe regelmäsig danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.11.2008 | 20:15

Sehr geehrter Fragesteller,
gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Vom Gesetz her ist es möglich, dass auch gegen eine schwangere Frau eine Haftstrafe verhängt wird. Wobei wie bereits gesagt, eine Strafe unter 6 Monaten zur Bewährung ausgesetzt wird. Bei der Frage Haft oder Bewährung spielt auch immer die familiäre Einbindung und die sonstige Situation eine Rolle.

Ich denke 1000 € bewegt sich noch im unteren Bereich, wobei zu berücksichtigen ist, ob sie bei Abschluss des Mietvertrages schon absehen konnten keine Mietzahlungen leisten zu können und dass dieser Betrag für jemanden mit 380 € Einkommen relativ hoch ist.
Zwar sind sie einschlägig vorbestraft, was dafür spricht, dass sie nichts aus der ersten Tat "gelernt" haben, dennoch gehe ich in Ihrem Fall noch von einer Geldstrafe aus. Sie sollten bei der morgigen Verhandlung darlegen, dass Sie dieses Verfahren nachhaltig beeindruck. Sollte wider erwarten eine Haftstrafe verhängt werden, so wird diese sich wohl im unteren Bereich bewegen. Sie ist dann gemäß § 56 I, III StGB zur Bewährung auszusetzten. Auch bei Haftstrafen zwischen 6 Monaten und einem Jahr ist eine Aussetzung zur Bewährung die Regel.


Mit freundlichen Grüßen

Katarina Zdravkovic
Rechtsanwältin

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