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vorzeitige Leasingrückgabe


15.11.2006 18:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Hallo,

ich hatte in 2005 einen gewerblichen Leasingvertrag abgeschlossen auf der Basis km-Abrechnung. Ich hatte mich damals für eine Variante mit hoher Einmalzahlung und niedriger monatl. Rate entschieden. Dennoch bin ich in 2006 in finanzielle Schieflage geraten, sodass ich mehr als zwei Raten in Folge nicht zahlen konnte und der Leasinggeber den Verag vorzeit beedingt hatte. Das ist rechtens und auch genau so eindeutig in den AGB´s festgehalten. Mein konkretes Anliegen: Beim Leasingvertragsabschluss waren alle Raten u. Einmalzahlungen aufgeschlüsselt ... ich musste somit in den zwei Jahren Laufzeit einen Gesamtbetrag über 13.000 EUR bezahlen. Bis Anfang diesen Jahres ca. 10 Monate vor Beendigung hatte ich bereits 11 TSD EUR gezahlt. Somit verbleibt eine Verbindlichkeit in Höhe von 2 TSD + Zinsen + Reperatur. Ich habe mit der Willkürlichkeit ein Problem, das gesagt wird ... in dem Fall, dass jmd. sein Fahrzeug vorzeitig zurückgibt ... mache ich als Hersteller eine andere Rechnung auf. Im Konkreten muss ich an ein Inkassounternehmen mehr als 7 TSD EUR zurückzahlen. Ich hab jedoch kein Vertrag mit dem Inkasso gemacht ... ein Leasingvertag ist eine Art Kreditvertrag ... und dabei habe ich aktuell eine Verbindlichkeit in Höhe von 2 TSD EUR. Kann man gegen diese Willkürlichkeit etwas tun, welche Möglichkeiten sehen Sie ? Niemand kann vorher sagen, ob er in fin. Schwierigkeiten kommt - hierbei wird derjenige, mehr als doppelt so scharf bestraft. Gibt es da keinen Kodex ... oder einfach nur Vertrag ist Vertrag ? Ich habe bereits zwei Raten in Höhe von 100,- EUR gezahlt, da Vollstreckungsbescheid angedroht worden ist ... die Schuldeinwilligung habe ich nicht unterschreiben. Ist es sinnvoll gegen die Art des Vertragswerkes Einspruch einzulegen ?

-- Einsatz geändert am 19.11.2006 18:11:12

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Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Das Inkassounternehmen wird mit der Einziehung der Forderung beauftragt sein. Dies ist mittlerweile - auch, wenn die Ansichten über Inkassounternehmen unterschiedlich sind - allgemein üblich.

Die Tatsache, daß Sie in finazielle Schwierigkeiten geraten sind, ist natürlich bedauerlich. Doch der Vertragspartner hat trotzdem weiterhin einen Anspruch auf Zahlung des Restbetrages.
Sie haben das Stichwort selbst genannt: Vertrag ist Vertrag. Unterschreiben Sie einen Vertrag, müssen Sie diesen auf einhalten.

Warum Sie nunmehr 7000 EUR (statt der 2000 EUR) zahlen müssen kann ich Ihnen ohne Einblick in die Unterlagen nicht sagen. Die Kosten des Inkassounternehmens werden keine 5000 EUR betragen. Auch wenn man die Kosten Mahnbescheides hinzuzieht, kommt dieser Betrag nicht zustande. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall diese Berechnung erläutern lassen. Daher sollten Sie in Zukunft sämtliche Zahlungen unter Vorbehalt vornehmen.

Sie müssen den Vertrag nochmals genau durchlesen.
Kann es sein, daß Sie am Ende des Leasingvertrages u.U. eine Schlußrate zahlen müssen? Kann das Leasingunternehmen u.U. bei Kündigung des Vertrages wegen Nichtzahlung einen Schadensersatz geltend machen? Unter Umständen rührt daher der erhöhte Betrag.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt

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