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vorzeitige Kündigung Privates Darlehen

03.02.2015 22:02 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Mauritz


Ich habe im März 2014 ein Privatdarlehen von einer Bekannten über 2000 EUR per Überweisung erhalten. Wir haben schriftlich nichts festgehalten und auch keine Rückzahlungsfrist schriftlich vereinbart. Ich habe nur den SMS-Verlauf, in dem steht, dass ich mir keine Sorgen machen soll und eine Rückzahlung in 2 bis 3 Jahren völlig in Ordnung sei. Der Kontakt wurde weniger und im November kamen die ersten SMS, dass sie das Geld zurückhalten will. Ich schrieb, dass ich es versuchen werde. Hatte das Geld aber nicht. Am 17. Januar kam plötzlich ein Einschreiben mit Rückschein, in dem sie die Summe bis 31.01.2015 zurückfordert. Ich habe im Netz nachgelesen und herausgefunden, dass in unserem Fall eine Kündigung mit Frist von 3 Monaten möglich ist. Also bei uns 17.4.2015. Also habe ich Ihre Frist nicht beachtet, aber trotzdem mir das Geld zusammengesucht und am 1.2 einen teil und den Rest am 2.2 überwiesen. Heute hatte ich plötzlich einen Brief von Ihrem Anwalt mit Zahlungsaufforderung und Anwaltsgebühren. Wie muss ich damit umgehen, denn ich habe schon gezahlt. Und was ist mit den Anwaltsgebühren? Muss ich diese trotzdem zahlen, obwohl die Kündigungsfrist nicht eingehalten worden ist und ich vor Ablauf der eigentlichen Frist gezahlt habe?

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage möchte ich anhand der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Sie haben korrekt recherchiert, dass die Kündigungsfrist drei Monate beträgt, wenn eine Laufzeit für das Darlehen nicht bestimmt war. Eine Kündigung vom 17.1. zum 31.01. ist daher nicht fristgerecht. Die vorherigen Bekundungen der Darlehensgeberin, dass sie das Geld zurück haben will, dürften nicht als ordnungsgemäße Kündigung zu werten sein.

In Ihrem Fall könnte man sogar daran denken, dass aufgrund der schriftlichen Absprache (hierzu zählt auch ein SMS-Verlauf) sogar eine Mindestlaufzeit von wenigstens zwei Jahren vereinbart war und eine vorherige Kündigung damit nur aus wichtigem Grund möglich war.

Zur Ertattung der außergerichtlichen Rechtsanwaltskosten wären Sie nur verpflichtet, wenn Sie gegen eine vertragliche Pflicht verstoßen oder sich mit der Rückzahlung in Verzug befunden hätten. Da Verzug durch die zu kurz bemessene Kündigungsfrist nicht eintreten konnte und auch für eine sonstige Pflichtverletzung nichts ersichtlich ist, sind Sie zur Erstattung der Rechtsanwaltskosten nicht verpflichtet.

Die bereits erfolgte Überweisung sollten Sie durch die entsprechenden Bankauszüge problemlos nachweisen können.

Teilen Sie dem gegnerischen Rechtsanwalt oben Stehendes mit und leisten Sie keine Zahlung. Sollte es weiterhin Probleme geben, können Sie sich gerne an mich wenden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschaffen. Bei Unklarheiten nutzen Sie gerne die Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Mauritz, LL.M.
Rechtsanwalt


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