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vorhandene Grenzbebauung - Umnutzung des Gebäudes

20.11.2017 11:26 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Wir haben im vergangenen Jahr ein Haus in Hamburg gekauft. An unserem Haus angebaut ist ein einstöckiger Anbau, der vom Vor-Vorbesitzer als Gewerbe errichtet wurde. An der einen Seite (Längsseite) liegt und lag dieser Anbau schon immer an der Grundstücksgrenze. An der hinteren Seite wurde ein Teil dieses Anbaus vom Vorbesitzer abgerissen, da der Vorbesitzer unser ursprüngliches Grundstück geteilt hat, so dass der Anbau nun auch hinten an einer Grundstücksgrenze verläuft.
Abmessungen Längsseite: Ursprünglich ca 20m, jetzt 17m
Abmessungen HInterseite: 6,5 m

Der gesamte Anbau ist noch als Gewerbe gemeldet und wir würden nun gerne eine Umnutzung zu Wohn- und Nutzraum beantragen. (Gerne würden wir auch ein Fenster an der längsseite des gebäudes einbauen, ist aber nicht unbedingt notwendig)
Da weder bei Errichtung des Anbaus noch bei der Teilung unseres Grundstücks eine Baulast eingetragen wurde und die Abstandsflächen somit nicht gesichert wurden, müssten wir dies jetzt erledigen.
Leider ist der Eigentümer des Grundstücks, dass längsseitig zum Anbau liegt nicht bereit die Baulast zu unterschreiben.
Dieses Grundstück gehört der Kirche und wird aktuell (und auch zukünftig) als Parkplatz der Kita genutzt, dass heißt das nächste Gebäude aktuell ist mehr als 15m entfernt.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für uns.
Müssen wir alles lassen wie es ist, dass heißt die Anmeldung als Gewerbe muss bestehen bleiben? (wenn ja, könnten wir dann trotzdem ein fenster einbauen lassen, wenn der Eigentümer des Nachbargrundstückes dem zustimmen würde)
Wir haben den Antrag auf Umnutzung auch bereits gestellt und müssen aktuell Unterlagen nachreichen. Das bedeutet wird müssten den Antrag zurückziehen.

Oder kann es sogar sein, dass wir den Anbau, egal wie er genutzt wird abreißen lassen müssten?
22.11.2017 | 10:41

Antwort

von


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Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Baulast ist nicht unbedingt notwendig, auch wenn die Grundstücksabstände nicht eingehalten worden sind. Hierfür reicht dann aus, wenn der Nachbar dies duldet. Wenn Sie allerdings eine Nutzungsänderung beantragen und damit erklären, dass die gewerbliche Nutzung nicht mehr besteht, entfällt der Bestandsschutz und Sie müssten im schlimmsten Falle das Gebäude auch abreißen, auch wenn auf der anderen Seite ein Parkplatz ist.
Bei einem bloßen Fenstereinbau mit Zustimmung der Kirche dürfte dies kein Problem sein. Bei einer Nutzungsänderung könnte es allerdings zu weiteren Verfügungen kommen. Ausnahmetatbestände sind nur dann vorhanden, wenn objektiv zu keiner Zeit dort gebaut werden.

Sie könnten diese Kosten und die Wertminderung allerdings dann beim Verkäufer geltend machen, da davon auszugehen ist, dass er davon wusste und Ihnen diesen baurechtswidrigen Zustand nicht mitgeteilt hatte.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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