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vertragswidriges Verhalten durch Heizungsinstallateur

06.06.2015 11:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Vertragswidriges Verhalten bei der Installation der Heizungs-/WW-Anlage durch Fa. X, K.:


Hr. X:

hat mehrfach seinerseits zugesagte Termine nicht eingehalten, kam oft tage/wochen/monatelang nicht um seine Arbeit zu vollenden, dafür gerne unangemeldet abends sowie Sonntags. Auftrag läuft seit Juni 2014, unzumutbar lange da im Winter keine Warmwasserversorgung vorh.
übermäßig lange Arbeitsdauer, da alleine arbeitend; Firma hat keine Mitarbeiter
übermäßig lange Arbeitsdauer, da defektes Werkzeug, hier: Hilti m. Def. Schlagwerk
Kessel nicht fachgerecht installiert, Abgaswerte werden trotz Zertifizierung des Herstellers nicht eingehalten
Pumpensteuerung nicht fachgerecht installiert, keine Abschaltung der Umwälzpumpe möglich, Not-Aus Schalter ohne Funktion
hat mündliche Absprache gebrochen: durch Zahlung der restlichen 671€ ist alles bezahlt, auch die bisherige WW-Installation, Mischer wurde mir geschenkt, lag lt. Hr. X 15 Jahre im Lager, dementsprechend oxidiert. Zweite Rechnung damit hinfällig.
Angabe von Pauschalen in den Rechnungen, Angabe der Arbeitszeit fehlt
Einbau minderwertigerer Heizkörper (Buderus) trotz Berechnung teurerer (Kermi)
Befestigung der 22er Heizkörper nicht nach Herstellervorgaben, Halterung mittig fehlt jeweils
Heizkörper im Flur mangelhafte Leistung, wird nur oben warm
keine Weitergabe von zugesagtem "Mithilfenrabatt", die gezahlten 100€ wurden an anderer Stelle wieder abgezogen
Änderungen des Auftrages wurden von mir nicht schriftlich bestätigt
Rechnungsendbetrag weit über dem Angebot
Kessel wird vermutlich zwangsstillgelegt, Schadenersatzforderung meinerseits da Hersteller nur Garantie bei fachgerechtem Einbau übernimmt

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Im allgemeinen ist anzumerken, dass der Gegner Ihnen eine korrekte und nachvollziehbare Rechnung zu stellen hat, ansonsten sollten Sie diese zurückweisen und zur Nachbesserung auffordern.

Sofern die Leistung wesentliche Mängel aufweist, sollten Sie diese nicht gemäß § 640 BGB abnehmen, sondern den Handwerker dazu auffordern, diese innerhalb einer angemessenen Frist, deren Länge vom jeweiligen Mangel abhängt, zu beseitigen. Sie können in der Regel nur dann Schadenersatz verlangen und vom Vertrag zurücktreten (§ 634 BGB ), wenn die Frist zur Nacherfüllung im Sinne von § 635 BGB erfolglos verstrichen ist, § 636 BGB . Bei den von Ihnen dargestellten Mängeln muss auf diese Weise vorgegangen werden – sofern die Nacherfüllungsfrist nachweislich bereits erfolglos abgelaufen ist, können Sie Schadenersatz verlangen.

Ohne genaue Kenntnis über den Vertragsinhalt bezüglich der Installation der Heizungs- und Warmwasser-Anlage, den Kostenvoranschlag und der weiteren Absprachen ist eine abschließende Beurteilung nicht möglich, weshalb Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und Vertretung Ihrer Interessen beauftragen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

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