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verteilung Erbe


| 27.10.2007 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stephan Bartels



Sehr geehrte Damen und Herren,

vor 1980 verstarb der Vater. Vater und Mutter setzten sich gegenseitig als Erben ein. Zu der Familie gehören 5 Kinder.

Kind Nr.1 forderte nach dem Tod des Vaters seinen Pflichtteil.
Der Rechtsstreit wurde von 2 Rechtanwälten durchgeführt. Es kam zu einem Vergleich zwischen der Mutter und Kind Nr.1. Kind Nr.1 bekam 5000 DM
ausgezahlt. Die anderen 4 Kinder forderten zu dem Zeitpunkt kein Geld

Jetzt verstarb die Mutter und als Erbe bleiben ca. 25.000 Euro.

Kind Nr.2 besitzt alle Kontovollmachten und eine Generalvollmacht der jetzt verstorbenen Mutter.

Frage :

1. Wie ist das Erbe jetzt nach dem Tod der Mutter auf die 5 Kinder aufgeteilt unter der Berücksichtigung das Kind Nr.1 bereits einen Anteil vom Pflichtteil des Vaters bekommen hat?

2. Muss Kind Nr.2 einen Erbschein beantragen und muss Kind Nr.2 Auskunft über das Konto geben?

Folgendes habe ich zu Frage 2 gefunden.
OLG Düsseldorf: Keine Auskunfts- und Rechenschaftsansprüche des Erben des Vollmachtgebers gegen den Bevollmächtigten
Hat der Erblasser seiner Lebensgefährtin eine Kontovollmacht erteilt, so haben seine Erben gegen die Bevollmächtigte keinen Anspruch auf Auskunft und Rechnungslegung hinsichtlich der von ihr zu Lebzeiten des Erblassers getätigten Verfügungen über das Konto (OLG Düseldorf, Urt. v. 28.03.2006, I-4 U 102/05).

Vieln Dank für die Beantwortung

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich vor dem Hintergrund Ihrer Sachverhaltsschilderung und der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

1. Die Kinder erben jeweils zu 1/5.
2. Es besteht keine Pflicht zur Beantragung des Erbscheins. Der Erbschein dient als Legitimation des Erben gegenüber Dritten. Die Bank wird in der Regele einen Erbschein verlangen, bevor Geld an die Erben ausgezahlt wird. Kind 2 ist aber nicht Alleinerbe. Den Erbschein werden alle 5 Kinder, als Erbengemeinschaft, beantragen müssen. Die Auskunft muss Kind 2 gegenüber den Miterben erteilen, wenn es Erbschaftsbesitzer ist, also den Nachlass in den Händen hält. Hiervon ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung auszugehen.

Ich hoffe die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 27.10.2007 | 21:33

Hallo Herr Bartels,

habe ich das richtig verstanden, das das Kind 1 (hatte Pflichtteil vom Vater) gleichberechtigt im Erbanteil der Mutter zu den Kindern 2-4 ist? Dann war Kind 1 schlau den Pflichtanteil vom Vater zu fordern, oder?

Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.10.2007 | 22:53

Ja, das haben Sie richtig verstanden.

Der Umstand, dass ein Kind, dass durch ein Berliner Testament von der Erbschaft ausgeschlossen ist, beim Tod des erstversterbenden Ehegatten den Pflichtteil verlangt führt grundsätzlich nicht dazu, dass dieses Kind beim Tod des anderen Ehegatten gleichfalls enterbt ist. Hierzu wäre eine entsprechende Bestimmung im Testament der Eltern erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen

S. Bartels
Rechtsanwalt, Hamburg

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