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versuchter WIderstand auf Kirmes


| 08.02.2006 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Auf der letzten Kirmes kam es unter Alkoholeinfluss (ca.1,6 /1000)
dazu, dass ich (24 Jahre) Polizisten aufs übelste beleidigte und mit einer dort herumliegenden Stange bedrohte, diese jedoch auf Aufforderung fallenließ und widerstandslos festgenommen wurde.
Vorstrafen habe ich keine, aufgrund bald abgeschlossenen Studiums Maschinenbau und geordnetem Elternhaus (beides Beamte) wohl auch gute Sozialprognose. Ab nächste Woche beginne ich außerdem eine psychotherapeutische Behandlung.
Ich wollte nun wissen, ob ich
a) vor Gericht unbedingt einen Anwalt brauche
b) auf 90 Tagessätze noch hoffen darf, oder ob es auf jeden Fall mehr wird.

Danke im Voraus!!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie brauchen vor Gericht keinen Rechtsanwalt und können sich selbst verteidigen, wobei es aber sicherlich ratsam ist, aufgrund der nachfolgenden Ausführungen einen Rechtsanwalt -trotz der entstehenden Kosten- beizuziehen:


Polizisten zu beleidigen, ist sicherlich schon geeignet, eine Verurteilung zu riskieren, die schon an die 90 Tagessätze herangehen wird.

Dann aber noch zusätzlich diese mit einer Stange zu bedrohen, wird wahrscheinlich als i-Tüpfelchen zur Überschreitung dieser Grenze führen.

Das muss aber bitte unter Vorbehalt gewertet werden, da für eine genauere Beurteilung unbedingt Akteneinsicht erforderlich ist.

Auch sollte hier unbedingt in das Verfahren eingebracht werden, dass Sie sich in entsprechende Behandlung begeben. Eine -schriftliche- Entschuldigung bei den Polizisten, dass uneingeschränkte Einräumen der Tat wird dabei die zu erwartende Strafe ebenso reduzieren können, wie eine schon jetzt von Ihnen zu zahlende Entschädigung an die Polizeibeamten (da die zivilrechtlichen Ansprüche auf Schmerzensgeld für die Beleidigung sicherlich sowieso kommen wird).


Entscheidend wird aus sein, in welcher Phase sich das Verfahren derzeit befindet.

Mit Hilfe eines Verteidigers, kann hier sogar ggfs eine Hauptverhandlung komplett vermieden und aus das Strafbefehlsverfahren verwiesen werden.


Aber ohne Akteneinsicht handelt es sich dabei nur um eine erste Einschätzung, so dass Sie sich genaustens überlegen sollten, ob Sie nicht doch einen Rechtsanwalt beauftragen wollen.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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