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versuchte Fahrerflucht


04.03.2005 22:59 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich habe eine Frage und zwar habe ich heute beim Ausparken ein Parkendes Auto gerammt. Das Auto hat zwei Schrammen und es ist kein Personenschaden entstanden. Danach bin ich ausgestiegen um nachzu sehen was passiert ist bin dann wieder in mein Auto gestiegen und wollte wegfahren. Allerdings nicht weil ich mich vor den Kosten des Unfalls scheuen wollte sondern weil ich total durcheinander war und angst um meine lehrstelle hatte. Ich wurde dann aber von einem Passanten aufgehalten der dann auch die Polizei rief. Ich bin dann auch da geblieben und habe gewartet und dann auch alles zugegeben das ich wegfahren wollte etc. Meine Frage ist nun kann ich dafür meinen Führerschein schon verlieren? Ich befinde mich noch in der Probezeit . Und zweitens wo kann ich als Schüler Hilfe eines Anwalts bekommen der möglichst wenig kostet gibt es da irgendwelche Regelungen? Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Den Führerschein werden Sie wegen des Vorfalls nicht verlieren, allerdings besteht die Möglichkeit, daß das Gericht, wenn es Sie wegen Unfallflucht verurteilen sollte, Ihnen ein Fahrverbot von bis zu 3 Monaten als Nebenstrafe auferlegt. Neben einer Geldstrafe als Hauptstrafe darf das Fahrverbot aber nur verhängt werden, wenn der mit ihm angestrebte spezialpräventive Zweck mit der Hauptstrafe – eventuell unter Erhöhung der Geldstrafe – allein nicht erreicht werden kann.

Ich halte aber eine Verurteilung für unwahrscheinlich, wenn Sie, wie Sie schreiben, verwirrt gewesen sind und unter Schock gestanden haben. Denn dann wird Ihnen der Vorsatz für eine Unfallflucht gefehlt haben.

Sie sollten sich anwaltlich vertreten lassen. Da Sie als Schüler über nur geringes Einkommen verfügen, sollten Sie beim Amtsgericht Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe beantragen. Wird diese bewilligt, bezahlt der Staat die Gebühren Ihres Anwaltes.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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