Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

versteckter Mangel bei Immobilie


| 03.05.2005 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr gehrte Damen und Herren,

ich kaufte im Januar ein Einfamilien-Haus. Übergabe ist im Juni vorgesehen. Der Verkäufer bewohnt das Objekt bis zur Übergabe. Eine Anzahlung in Höhe des halben Kaufpreises habe ich geleistet, wofür ich eine Verzinsung erhalte.
Da Objekt wurde gekauft wie gesehen, sprich der Verkäufer kannte keine versteckten Mängel.
Nun hat sich bei Routinearbeiten des Verkäufers am Objekt herausgestellt, dass das Garagendach undicht ist. Eine Reparatur kostet ca. 1.000 € (Kostenvoranschlag).
Der Verkäufer vertritt den Standpunkt, dass die Reparatur zu meinen Lasten gehe, da er bei Vertragsabschluß den Mangel nicht kannte.
Ich bin der Meinung, dass alle Risiken bis zur Übergabe beim Verkäufer liegen und ich das Recht habe ein mangelfreies Objekt zu übernehmen und somit die Reparatur vom Verkäufer noch zu seinen Lasten durchzuführen ist.
Wer hat nun das Recht auf seiner Seite?
Vielen Dank für Ihre Stellungnahme.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

Nach dem Gesetz ( § 446 BGB ) trägt der Verkäufer das Risiko, dass der Kaufgegenstand untergeht, Verlust oder Verschlechterung eintritt, bis die Sache übergeben wurde. In Ihrem Fall heißt dies, dass der Verkäufer bis zur Übergabe des Grundstückes im Juni auch noch für ein undichtes Garagendach einstehen muss.

Der vereinbarte Haftungsausschluss "gekauft wie gesehen" bezieht sich grundsätzlich erst auf den sog. Gefahrübergang, also die Übergabe des Hauses.

Da die gesetzliche Regelung jedoch nicht zwingend ist, können Verkäufer und Käufer auch etwas anderes vereinbaren. Bitte schauen Sie insoweit nach, ob der notariell beurkundete Kaufvertrag über das Grundstück eine besondere Regelung zu der "Gefahrtragung" beinhaltet.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ziegler
Rechtsanwältin, Witten
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke für die schnelle, kompetente Antwort "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER