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verjährungszeit einer vor 22 Jahren geschlossenen Scheidungsvereinbarung

| 11.01.2019 14:58 |
Preis: 38,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo, ich bin seid 22 Jahren geschieden und seid 21 Jahren mit einer neuen Partnerin verheiratet mit der ich eine gemeinsame 20 jährige Tochter habe.

Mit meiner Exfrau hatte ich ein Haus zu damals 180000 DM gekauft auf dessen Grundstück sich eine alte Scheune befand. Als es zur Scheidung kam, habe ich meine damalige Frau mit 90000 DM ausbezahlt, diese Auszahlung musste ich voll finanzieren und zahle heute noch daran ab. Wir haben damals eine Scheidungsvereinbarung getroffen, das wenn die Scheune separat verkauft werden sollte, ihr von dem Erlös 10000 DM zukommen sollten. Allerdings habe ich damals nicht bedacht, das ich ein Jahr nach der Scheidung wieder heirate und nun mir und meiner neuen Frau je zur Hälfte das gesamte Anwesen gehört.

Meine Exfrau, ich und meine neue Partnerin, hatten bis Dato ein sehr gutes Verhältnis und meine Exfrau erwähnte vor ca. 15 Jahren mündlich, das sie nicht mehr auf die Scheidungsvereinbarung pocht, jedoch wurde das nie schriftlich festgehalten.


Meine Exfrau ist ebenfalls wieder seid 20 Jahren neu verheiratet und finanziell abgesichert.


Ich bin nun Rentner und kann mir wirtschaftlich, die monatlichen Verpflichtungen wie Hypothekenzahlung, Grundsteuer , sowie alle zu dem Haus gehörigen Instandhaltungskosten, finanziell nicht mehr leisten, deshalb haben meine Frau und ich , vor 2 Jahren, uns zum Hausverkauf entschlossen. Die Verhandlungen mit Interessenten verliefen sehr schwierig und wir sind nun froh endlich einen Käufer für das gesamte Anwesen gefunden zu haben, ohne das wir noch auf einem weiteren Schuldenberg sitzen bleiben. Da die Scheune mit auf dem Grundstück steht ( ein seperater Verkauf der Scheune hätte bedeutet, das wir das Grundstück neu vermessen lassen hätten müssen und uns wären hierdurch Kosten in Höhe von 6000 € entstanden, auch ist die Scheune mittlerweile baufällig )

In gutem Glauben, das meine Exfrau nach 22 Jahren keine Forderungen mehr stellt, haben wir nun den Kaufvertrag mit dem Käufer, beim Notar unterschrieben.


Anmerkung: im Grundbuch stehen nur meine jetztige Frau und ich, je zur Hälfte.


Nun einen Tag, nach dem Notartermin, möchte meine Exfrau 5000 € aus der notariell vereinbarten Scheidungsvereinbarung.


Meine Frage an sie, muss ich das so hinnehmen und bezahlen ?


11.01.2019 | 15:57

Antwort

von


(1962)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
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Sehr geehrter Ratsuchender,

den Anspruch hat Ihre geschiedene Frau dem Grunde nach auch nach den vielen Jahren.

In der Scheidungsfolgevereinbarung war vereinbart, dass der Anspruch der geschiedenen Frau von dem Eintritt der Bedingung, dem Verkauf der Scheune, abhängig ist. Diese Bedingung ist jetzt eingetreten und die Frau hat den Anspruch.

Etwas anderes kann sich aber aus dem von Ihnen genannten Verzicht ergeben. Den Verzicht werden Sie aber beweisen müssen. Dieses könnte Ihnen mit dem Zeugnis Ihrer jetztigen Ehefrau gelingen..

Da die Frau keine Ansprüche mehr geltend machen wollte, kann Ihr jetziges Verhalten auch treuwidrig sein. Es wird also auf den Beweis des Verzichts ankommen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Bewertung des Fragestellers 11.01.2019 | 23:04

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(1962)

Damm 2
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