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verjährungsfrist betrug

25.12.2012 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Hallo ich habe durch notsituation in unserer WEG, in der mir eine wohnung gehört die verwaltung 2000 übernommen. von 2003 bis 2010 hab ich jährlich ca. 800euro mehr lohn genommen als im verwaltervertrag steht. die situation in der anlage war nicht einfach und ich musste viel extra einsatz bringen. da wir eine kleine einheit sind haben wir eigentümer vieles mùndlich ausgemacht. ....

Meine frage....ist das betrug, obwohl jedes jahr kontoauszüge geprüft wurden

.................wann verjährt dies

Sehr geehrte Ratsuchende,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Betrug setzt eine Täuschungshandlung voraus, die zu einer Vermögensverfügung führt. Dies ist vorliegend nicht ersichtlich. Zudem wussten wohl einige Gemeinschafter von der Sondervergütung. Richtig wäre gewesen, diesen Mehraufwand zu dokumentieren und das Zusatzgehalt per Abstimmung beschließen zu lassen.

Betrug verjährt innerhalb von 5 Jahren nach Beendigung der Tat.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben haben zu können.

Bitte bedenken Sie, dass meine Einschätzung ausschließlich auf Ihren Angaben beruht.

Ich wünsche Ihnen noch schöne Festtage.

Nachfrage vom Fragesteller 25.12.2012 | 20:43

Danke.....also könnte man mich bei einer verjährungsfrist von fünf jahren .....zb. im jahr 2013 mich nur bis zum jahr 2008 belangen. oder????

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.12.2012 | 20:53

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie sehen das richtig. Das Jahr 2008 wäre noch umfasst.

Allerdings stellt sich die Frage nicht, da keine tatbestandliche Betrugshandlung vorliegt.

Unterschlagung kommt auch nicht in Betracht, wenn Sie die Entnahmen ordnungsgemäß verbucht haben.

Zudem würde die Verbuchung sämtlichen Straftagen vorbeugen, da die anderen Gemeinschafter das Recht haben, die Bücher einzusehen und weiterhin beschließt die Gemeinschaft jährlich über den Haushaltsplan.

Ich gehe davon aus, dass Sie den Mehraufwand als Sonderausgaben entsprechend verbucht haben.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiter geholfen haben.

Mit besten Grüßen

Michael Grübnau-Rieken LL.M., M.A.
Rechtsanwalt

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