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verjährte Forderung

| 20. Februar 2013 16:29 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Ich habe seit 3 Jahren ein Abwicklungskonto einer Forderung einer Bausparkasse in der Schufa stehen. Ich habe nie ein Bausparkredit genommen. Hintergrund: Mein Exmann hatte diesen Bausparvertrag durch Urkundenfälschung abgeräumt und beliehen ich habe es vor 18 Jahren angezeigt es ist irgendwie im Sande verlaufen.
Die Bausparkasse hat das Geld nie eingetrieben. Somit gehe ich davon aus das auch kein Titel erwirkt wurde. Nun zu meiner Frage macht es Sinn nach gegen dieses Abwicklungskonto vorzugehen? Kann bei einer verlorenen Klage ein Titel gegen mich erwirkt werden. Oder ist Risikolos und das schlimmste was mir passieren kann ist das die Klage abgewiesen wird. Das beste wäre natürlich das Ding verschwindet aus meiner Schufa

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn der Bausparvertrag ohne Ihr Wissen in Ihrem Namen abgeschlossen wurde, dann sind Sie auch nicht Schuldner der Forderungen. Somit können Sie gemäß § 35 Abs. 1 S. 1 BDSG die Löschung des unrichtigen Eintrags verlangen.
Die Verjährung allein steht einem Eintrag nicht entgegen. Denn die Verjährung führt nicht zum Erlöschen der Forderung, sondern allein dazu, dass der Schuldner dazu berechtigt ist, die Leistung zu verweigern.(§ 214 Abs. 1 BGB ). Ein Vollstreckungstitel kann gegen Sie aber nicht erwirkt werden, wenn die Forderung verjährt ist und Sie die Leistung deshalb verweigern.

Sie sollten bei der Schufa die Löschung des Eintrags beantragen. Kommt die Schufa diesem Verlangen nicht nach, müssten Sie die Löschung gerichtlich durchsetzen.

Hinsichtlich des „Abwicklungskontos" selbst sollten Sie wie folgt vorgehen: Sie sollten der Bausparkasse (erneut) mitteilen, dass Sie einen solchen Vertrag nicht geschlossen haben. Hilfsweise sollten Sie sich auf die Einrede der Verjährung berufen und die Leistung verweigern (vorausgesetzt die Forderung ist tatsächlich verjährt).
Sollte die Bausparkasse dann weiterhin Zahlung von Ihnen verlangen, können Sie das Nichtbestehen der Forderung im Rahmen einer negativen Feststellungsklage gerichtlich feststellen lassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Sollte etwas unklar geblieben sein, dann zögern Sie bitte nicht die Möglichkeit der Nachfrage zu nutzen.
Über eine (positive) Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Rambeck

Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 20. Februar 2013 | 17:52

Der Bausparvertrag lief auf meinen Namen nur der Ausgezahlt wurde er auf ein fremdes Konto sowohl auch das Darlehen dieses wurde durch Urkundenfälschung erschlichen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20. Februar 2013 | 17:58

Das hatte ich auch so verstanden.
Vielen Dank für die freundliche Bewertung.

Bewertung des Fragestellers 20. Februar 2013 | 17:55

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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Wie ausführlich war die Arbeit?

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