Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.405
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

urteil eingestellt - trotzdem eintrag erhalten


27.04.2007 22:11 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



hallo,

meine EX-FRAU hat mich als dankeschön das ich sie betrogen und verlassen habe -> angezeigt <- wegen vergewaltigung! in der anzeige hat sie behauptet ich hätte sie ein paar monate "VOR DER HOCHZEIT" in einem hotel vergewaltigt. als zeuge hat dieses ihre schwester bestätigt. bestätigt hat ihre schwester aber lediglich das meine EX-FRAU ihr dieses ein paar jahre spätet offenbart hat. also kein zeuge und keine weiteren unauffälligkeiten.
ich bin nicht vorbestraft und habe noch nie was mit der polizei zu tun gehabt. ohne jetzt hier mich zu beurteilen sollte diese anzeige doch mächtig nach einer rache von meiner frau ausschauen, oder ? die klage wurde kurzfristig eingestellt und mein anwalt hat mir dieses ganz stolz erzählt! er hätte mit der richterin vorab "rumgedealt" ... ich müsse mir keine sorgen machen. keine strafe und keine weiteren folgen... somit war für mich das thema erledigt... ich habe meine frau auch nicht wegen diese sache angezeigt...
nun kam ich letzte woche in eine polizeikontrolle !!!!! der polizist hat mich gefragt ob ich schon einmal mit der polizei in "berührung" kam. der verneinte ich. als die polizei meine personalien überprüfte kam der polizist zurück und meinte er würde sich nicht gern anlügen lassen... ich frage warum ? er meinte ich hätte einen eintrag ... tja usw.usw...
nun habe ich feststellen müssen ... -> diese ganze aktion von meiner EXfrau hatte vollen erfolg: mein "vergewaltigungs" verfahren wurde lediglich aus mangels an beweisen eingestellt... also das gericht konnte mir nur nicht meine schuld beweisen ...
WAS KANN ICH NUN MACHEN ?? das kann nicht in meiner akte stehen bleiben ... kann ich nachträglich meine frau dafür anzeigen ? kann ich nachträglich diesen eintrag löschen lassen ??
danke...

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

In das Bundeszentralregister wird grundsätzlich nur jede strafgerichtliche Verurteilung eingetragen. Nicht eingetragen wird dagegen, wenn ein Verfahren wegen einer Straftat zwar eingeleitet, im Ergebnis jedoch eingestellt wurde.

Ansonsten ist nach § 260 III StPO die Einstellung des Verfahrens im Urteil auszusprechen, wenn ein Verfahrenshindernis besteht.
Dieser Fall ist nach Ihrer Schilderung des Sachverhalts aber nicht gegeben.

In jedem Fall liegt bei Ihnen keine Verurteilung vor, so dass auch kein Eintrag ins Zentralregister vorgenommen worden sein kann.

Ihnen wird aber auf Antrag mitgeteilt, welche Eintragungen über Sie im Register eingetragen (vgl. § 42 BZRG) sind. Auf diesem Wege können Sie die Angelegenheit am besten klären.

Abschließend weise ich darauf hin, dass Sie von Ihrer Ex-Frau sprechen, der von Ihnen angegebene Name aber ein weiblicher ist, so dass ich insoweit um Aufklärung bitte.

Ich gehe davon aus, dass Sie den Einzug des von Ihnen ausgelobten Einsatzes durch den Plattformbetreiber auch sicherstellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de

-----------------------------------------------

§ 42 BZRG - Auskunft an den Betroffenen

1Einer Person, die das 14. Lebensjahr vollendet hat, wird auf Antrag mitgeteilt, welche Eintragungen über sie im Register enthalten sind. 2§ 30 Abs. 1 Satz 2, 3 gilt entsprechend. 3Erfolgt die Mitteilung nicht durch Einsichtnahme bei der Registerbehörde, so ist sie, wenn der Antragsteller im Geltungsbereich dieses Gesetzes wohnt, an ein von ihm benanntes Amtsgericht zu senden, bei dem er die Mitteilung persönlich einsehen kann. 4Befindet sich der Betroffene in amtlichem Gewahrsam einer Justizbehörde, so tritt die Anstaltsleitung an die Stelle des Amtsgerichts. 5Wohnt der Antragsteller außerhalb des Geltungsbereichs dieses Gesetzes, so ist die Mitteilung, an eine von ihm benannte amtliche Vertretung der Bundesrepublik Deutschland zu senden, bei der er die Mitteilung persönlich einsehen kann. 6Nach Einsichtnahme ist die Mitteilung vom Amtsgericht, der Anstaltsleitung oder der amtlichen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland zu vernichten.
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60164 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Toll. vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,0/5,0
Meine Frage wurde ausreichend beantwortet, jedoch finde ich es nicht besonders hilfreich wenn man nur auf Paragraphen verweist, die zur Anwendung kommen, ohne deren Inhalt bzw. deren Auswirkung zu nennen. In meinem Fall hätte ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank an RA Fork! Kurz und präzise auf den Punkt, zügige Rückmeldung - jederzeit gerne wieder! ...
FRAGESTELLER