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urlaub mit kind

| 18.02.2016 21:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Der Umgangsberechtigte hat das Recht auf Urlaubsreisen mit dem Kind, solange damit keine objektive Gefährdung verbunden ist.

hallo

folgende situation: ich und meine ex, haben gemeinsames sorge und aufenthaltsrecht.
ich würde gerne im august eine woche mit unserem sohn (5jahre) nach mallorca fliegen, sie ist aber strikt dagegen und verweigert die ausreise.
ihre argumente: sie weiß nicht ob er das fliegen verträgt, dort ist anderes klima und anderes essen, wenn was passiert und er dort ins krankehaus müßte, könnte sie nicht einfach so mal runter fliegen.ausland ist eben ausland.


meine argumente:wir fliegen nicht in ein krisengebiet oder ein gebiet mit reisewarnung,ich habe extra ein familienhotel rausgesucht,und wir fliegen nicht mehr wie 3h.
da meine schwester, mein schwager und ihr gemeinsamer sohn (3jahre) gehen auch mit.

darf ich trotzdem in den urlaub oder muß ich mich ihr fügen?

mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben das Recht mit Ihrem Sohn in den Urlaub zu fliegen. Zum Recht auf Umgang gehört auch das Recht Urlaub mit dem Kind zu verbringen. Streitigkeiten wie in Ihrem Fall sind in der Praxis sehr häufig. Selbst wenn die elterliche Sorge allein bei der Mutter wäre, hätten Sie das Recht auf Urlaub den Sie auch im Ausland verbringen dürfen. Sie haben völlig Recht das Mallorca ein objektiv völlig unbedenkliches Reiseziel ist. Die Mutter ist verpflichtet zuzustimmen und auch alles zu unternehmen um die Reise zu ermöglichen, wie etwa die Beantragung eines Kinderausweises.

Sollte die Mutter weiter nicht zustimmen müssen Sie notfalls anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Es ist möglich über das Familiengericht die Zustimmung der Mutter zu ersetzen. Sie sind definitiv im Recht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht und Arbeitsrecht


Bewertung des Fragestellers 18.02.2016 | 23:17

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