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unvollständige auskunft des reisebüros

24.06.2007 22:16 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


hallo,

am 26.5. wollten wir mit der ganzen familie mit 2 kindern(11 und 13) einen usa - urlaub antreten.

auf ausdrückliche nachfrage meiner frau beim reisbüro wurde ihr erklärt, es gäbe keine probleme mit kinderpässen, sofern sie noch 6 monate gültig seien....

die mitarbeiterin des reisebüros hat verschwiegen, dass für die usa seit letztem jahr die vorschriften verschärft wurden und biometrische pässe für kinder jeden alters verlangt werden. überhaupt war es uns unbekannt, dass es überhaupt für kinder europäische pässe seit ca 1.5 jahr gab - für unsere kinder wurden bis vor kurzem auf mehrfache nachfrage nur kinderausweise als passersatz ausgestellt, mit denen wir noch letztes jahr in der türkei waren.

jedenfalls standen wir am 26.5. um 4 uhr früh am flughafen und mussten feststellen, dass wir unsere reise nicht antreten konnten !

durch mithilfe der gemeinde noch am samstag früh konnten wir biometrische pässe innerhalb von 3 tagen erhalten und die reise 1 woche später antreten. allerdings bekamen wir mit der geplanten fluggesellschaft (martinair) keine ausweichtermine und mussten hin- und rückflug (diesmal mit ltu) komplett neu buchen.

hierbei war das reisbüro hilfreich und bot auch die übernahme von 1/4 der stornokosten (1400.- €), also 450.- an. wir vertagten die verhandlungen darüber auf die zeit nach der reise.

mittlerweile ist davon keine rede mehr - verständlicherweise leugnet das reisebüro die falsche, bzw unvollständige auskunft nunmehr total. es steht zu befürchten, dass die gegenseite behauptet sie hätte uns komplett aufgeklärt und wir haben keinen beweis für das gegenteil.

darüberhinaus ist der entstandene schaden auch erheblich größer - und bis jetzt noch nicht voll übersehbar, aber mindestens 2.000.- €, ohne die beruflichen mehrkosten, die mir als selbstständigen unternehmer entstanden sind.

macht es einen sinn, das reisebüro zu verklagen ?
können sie mir einen anwalt empfehlen?
wie sollen wir vorgehen ?

auf einer anderen webseite:
http://www.reiserecht-fuehrich.de/
habe ich gelesen, dass es diesbezüglich urteile in unserem sinne gegeben zu haben scheint. siehe numer 12 auf der hp.

vielen dank im voraus

mit freundlichen grüßen



-- Einsatz geändert am 25.06.2007 08:15:24

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich gibt es einige Urteile, welche bestätigen, dass ein Reisebüro für eine Falschauskunft haftet.
So hat z.B. das LG Frankfurt in einem ähnlichen Fall festgestellt das: „ Ein Reiseveranstalter haftet für die Folgen einer unzutreffenden Information über die für eine Reise nach Bulgarien erforderlichen Reisepapiere durch das Reisebüro, wobei die Reisenden nach einer solchen Auskunft nicht verpflichtet sind, die im Katalog enthaltenen Hinweise zu suchen und zu lesen“ .

Ich würde Ihnen hier also dringend raten sich anwaltliche Hilfe zu holen, damit dieser direkt Einblick in die vorhandenen Unterlagen nehmen kann, damit der beauftragte Anwalt abschätzen kann, ob es Chancen gibt Ihre Schadensersatzansprüche gerichtlich zu beweisen.
Auch für eine außergerichtliche Einigung lohnt sich hier der Gang zum Anwalt, da erfahrungsgemäß ein Anschreiben von einem Anwalt mehr Wirkung erzielt, als wenn der Kunde persönlich ein Fehlverhalten reklamiert.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 25.06.2007 | 18:01

frage:

können sie selber ein solches anschreiben verfassen ?
oder können sie mir einen kollegen empfehlen, der dieses macht -
mein problem: es gibt viele anwälte, aber woher weiss ich, wer sich auf reiserecht spezialisiert hat

mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.06.2007 | 17:14

Sehr geehrter Fragesteller,

für die Angelegenheit stehe ich Ihnen gern zur Vefügung. Kontaktieren Sie mich doch bitte unter der bei den Kontaktdaten hinterlegten Telefonnummer.

Mit freundlichen Grüßen

RA Kienhöfer