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untermieter abgehauen recht auf mietzahlung


11.10.2007 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



hallo,

als hauptmieter einer wohnung vermietete ich als wg an 4 mieter
unter.
die sympathie war nicht mehr und es gab schon öfters die diskussion die wg aufzulösen.
als schliesslich person a sagte er ziehe zum nächsten monat aus beschloss ich das ganze aufzulösen. um auf den gesamtkosten wie betriebskosten usw nicht sitzen zu bleiben und der renovierung da ich erhoffte, dass alle noch wie verspochen mithelfen würden die wohnung zu "entmüllen".
So suchte ich nachmieter, die schon einziehnen wollten und später den vertrag übernehmen wollten.
Es kam allerdings zu keiner übernahme.
Letztendlich geht es mir um Person B,
B. hatte schon seid einem halben jahr eine neue bleibe gesucht da ich ihn gebeten hatte endlich was neues zu finden.
es kam nie zu bestimmten terminverinbarungen wann b auszieht.B hatte nie etwas konkretes. Ich habe B auch nicht gekündigt.
als A nun auszog, sagte ich zu B das wir alle nun ausziehen werden. machte aber keine zeitangabe. ich forderte ihn auf ein schuldeingeständnis zu unterzeichen wo er einwilligt für betriebskosten und nebenkostenabrechnungen die noch kommen werden zu zahlen.
ich sage "wenn du das nicht unterschreibst kannst du gleich deine sachen packen" B verschwindet ohne zu unterzeichnen und ohne ein weiteres wort. eine woche später holt er das restliche von sich ab und lässt ein paar möbelstücke, müll usw in seinem zimmer zurück. während dieser woche bin ich umgezogen und habe einen untermieter für zwei zimmer reingeholt. der vertrag mit dem vermieter lief 3 monate später aus. Ich kündigte B. zwei monate später schriftlich, es fehlen so zwei mietzahlungen.
der schlüssel wurde einen monat später nach auszug in der wohnung bei den nachmietern abgegeben.
der keller steht noch immer mit gerümpel voll

ist B mir die mieten schuldig? Könnte mir der "rausschmiss" ein strich durch die rechnung machen?

nun kommt es zu einem streitigen verfahren.
ich habe die summe allerdings falsch berechnet und ihm ausversehen eine geringere summe berechnet.
2 fehlende mieten plus die betriebskosten

kann ich im nachhinein B um eine höhere summe verklagen oder muss das mahnverfahren von neuem gestartet werden.

kann ich B auch die entrümpelungskosten im nachhinein anrechnen?


vielen dank für die auskunft
mfg
Sehr geehrte Ratsuchende,

ich möchte Ihre Anfage gerne wie folgt beantworten:

1.) Möglicherweise könnte Ihre Aufforderung an B, seine Sachen zu packen und auszuziehen, als fristlose Kündigung zu werten sein, welcher er aufgrund der Tatsache, dass er seine Sachen aus der Wohnung geschafft hat, diese akzeptiert hat. Damit hätten Sie keinen weiteren Anspruch gegen ihn. Dies dürfte zwar eine Auslegungsfrage sein, letztendlich gehe ich aber davon aus, dass Sie mit einer Klage auf Mietzinszahlung nicht durchdringen würden.

2.) Sofern Sie in einem Mahnverfahren eine zu niedrige Summe eingegeben haben, können Sie diese selbstverständlich in einem streitigen Verfahren noch erhöhen. Beachten Sie jedoch bitte, dass ggf. weitere Gebühren vor der Zustellung der Klage eingezahlt werden müssen.

3.) Die Entrümpelungskosten können Sie verlangen, sofern Sie B unter Fristsetzung aufgefordert haben, diese zunächst selber vorzunehmen. Aus Ihrer Schilderung geht jedoch nicht hervor, ob Sie dies getan haben. Sollte das nicht der Fall sein, sollten Sie von weiteren rechtlichen Schritten diesbezüglich absehen, da sonst Kosten zu Ihren Lasten entstehen würden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben. Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Nachfrage vom Fragesteller 11.10.2007 | 18:44

Wie würden sich denn die kosten belaufen wenn ich kein recht auf die mietzinszahlungen hätte
allerdings mir die nebenkosten zustehen wer muss dann welche gerichtskosten zahlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2007 | 11:24

Das hängt insgesamt davon ab, inwieweit Ihrer Klage stattgegeben wird. Den prozentualen Anteil, den Sie verlieren, müssen Sie kostenmäßig tragen.

Ich empfehle Ihnen insgesamt, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen und die Sach- und Rechtslage genau zu erörtern. Ggf. ließe sich bereits im Mahnverfahren der Antrag um einen gehörigen Teil zurücknehmen, so dass die Kosten deutlich verringert würden. Er kann dann auch eine genaue Prüfung Ihrer Ansprüche insgesamt vornehmen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen auch hierzu, sofern Sie dies wünschen, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

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