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unterhaltsvorschussm


16.12.2015 10:03 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Hallo

Ich bekomme Unterhaltsvorschuss, jetzt ist mein Kind aber sehr schwer erkrankt und ist schon fast ein Jahr im Krankenhaus, bzw Reha. Ich habe mich freistellen lassen um mein Kind zu betreuen. Der Vater ist arbeitslos. Der Vater und ich wechseln uns allerdings mit der Betreuung vor Ort jedoch alle 2 Tage ab. Der Vater meint, ich dürfte keinen Unterhaltsvorschuss bekommen oder ihm die Hälfte davon und auch die Hälfte vom Kindergeld geben. Obwohl ich die ganzen weiteren Besorgungen, wie neue Kleidung, Bücher, Spiele und so weiter für meinen Jungen besorge, ausserdem bezahle ich jede TankFüllung, damit er zu seinem Kind kann. (Mein Firmenwagen, er hat kein Auto) (wir wohnen in Oberhausen, mein Kind war bereits in Krefeld, Gießen, Essen und jetzt in Meerbusch)
Ich würde mich auf eine Antwort freuen, damit ich dem Vater dementsprechend Bescheid geben kann, damit er mich nicht mehr so bedrängt
Vielen vielen Dank

P.B.
Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu erteilten Informationen wie folgt:

Nach § 1 UhVorschG hat Anspruch auf diese Leistung,

"wer ... 2. im Geltungsbereich dieses Gesetzes bei einem seiner Elternteile lebt".

Da Ihr Kind sich nach Ihren Darstellungen "schon fast ein Jahr im Krankenhaus, bzw. Reha" befindet, könnte es an dieser Anspruchsvoraussetzung fehlen.

Dabei kommt es natürlich darauf an, ob das Kind ununterbrochen im KH bzw. in der Reha war oder zwischendurch auch Zeiten zu Hause verbracht hat.

Abzustellen ist auf den jeweiligen Monat, in dem die einzelnen Leistungen gezahlt worden sind und werden. Sie haben nur in dem Umfang Anspruch, in dem das Kind sich in Ihrem Haushalt aufhält.

Ganz abwegig ist der Einwand des Kindesvaters, Sie dürften keinen Unterhaltsvorschuss bekommen, von daher nicht.

Ich empfehle Ihnen dringend, diese Frage kurzfristig vor Ort abzuklären, da andernfalls gemäß § 5 UhvorschG Rückzahlungsansprüche auf Sie zukommen könnten.

Einen Anspruch des Vaters, die Hälfte des gezahlten Vorschusses ausgezahlt zu bekommen, besteht jedoch nicht.


Mit freundlichen Grüßen


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