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unterhalt/prozess verloren

| 26.11.2013 19:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


ich habe vor 9 monaten die scheidung eingereicht.der unterhalt wurde beantragt. ich habe bis
heute kein urteil. es wird verzögert,verzögert. was kann ich tun, wo mich hinwenden?

bei der gleichen richterin habe ich den prozess für die zuweisung der wohnung (etw) verloren.
sie hat sich meine beweise gar nicht angeschaut. z.b. anwaltsbriefe, in denen die erste
frau meines sagt, dass sie geschlagen wurde. mein mann schlägt mich auch. deshalb
wollte ich ihn aus der ehrwhg. haben. eine wohnung mieten geht nicht, weil ich den unterhalt
zuzügl. brauche

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Sehr geehrte Ratsuchende,


offenbar werden Sie nicht anwaltlich vertreten; ob das wirklich die richtige Entscheidung bei einem Verfahren, welches Ihr restliches Leben entscheiden könnte, ratsam ist, muss Ihrer Entscheidung überlassen bleiben.

Ich würde Ihnen vorab dringend dazu raten, einen Anwalt zu beauftragen.



Sofern die Scheidung mit anderen Folgesachen (hier Unterhalt) verbunden worden sind, ist es durchaus möglich, dass das Gericht auch den Scheidungsausspruch bis zur endgültigen Regelung zurückstellt - einen gesonderten, vorrangigen Scheidungsausspruch müssten Sie begründen. Dazu fehlt aber mangels Hintergrundwissen derzeit eine Grundlage.

Auch müsste geklärt werden, ob schon die Auskünfte zum Versorgungsausgleich vorliegen. Ist das nicht der Fall, wird die Entscheidung ohne - begründete - Abtrennung (siehe oben) nicht möglich sein.

Neun Monate sind dabei durchaus kein allzugroßer Zeitraum. Da haben wir Verfahren, die weit länger daueren.



Sind Sie allerdings der Auffassung, dass die Richterin hier absichtlich eine Verzögerung vornimmt, können Sie sich beim Präsidenten des Familiengerichtes offiziell beschweren, um eine Überprüfung der Verfahrensbehandlung durchführen zu lassen.



Sinnvoller erscheint es aber, hinsichtlich des notwendig benötigten Unterhaltes den Erlass einer einstweiligen Anordnung zu beantragen, da dann vorab über den Unterhalt entschieden werden kann - aber nochmals: Vertrauen Sie sich dazu einem Rechtsanwalt an. Denn wenn vielleicht schon formale Fehler gemacht werden sollten, kann so ein Verfahren ohne Sachprüfung verloren werden



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2013 | 20:09

ich werde durch einen anwalt vertreten. sie ist aber nicht
bereit neben der klage noch nebenleistungen durchzuführen.
ich möchte keinen vorrangigen scheidungsausspruch. im rahmen
des normalen verfahrens ist eine verhandlung der unterhalt (60j)
die zieht sich seit 9 monaten hin. sonst höre ich dass das 2 monate
dauert. unter normalen umständen müsste ich davon leben. wie
geht das ohne geld

bezüglich des prozessbetruges haben sie mir gar nichts gesagt.
die richterin hat eine seilschaft mit der anwältin meines
mannes.das merkte ich daran, ich beschwerte mich über die prozess-
führung und dass im protokoll nichts von dem erwähnt wurde,
was ich an beweisen vortrug, logisch darüber wurde nicht
gesprochen und das beste war, die richterin ließ sich von
der anwältin meines mannes bestätigen, dass sie alles richtig machte. wo ist da die unabhängigkeit des richters, bzw.
die entscheidung nach dem gesetzbuch? was kann ich tun

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2013 | 20:17

Sehr geehrte Ratsuchende,


in zwei Monaten? Ich denke, da hat Ihnen jemand den berühmten Bären aufgebunden, sofern es nicht durch Versäumnis- oder Anerkenntnisurteil unstreitig entscheiden wird.

Wir machen seit mehr als 20 Jahren solche Verfahren - aber der Ihnen mitgeteilte Zeitraum von zwei Monaten ist absolut unrealistisch.



Sie können Sie beim Präsidenten des Familiengerichtes beschweren.

Sie können einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin stellen.

Sie können bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen Rechtsbeugung stellen.


Die letzten beiden Möglichkeiten stehen Ihnen aufgrund des in der Nachfrage erstmals gestellten Vorwurfes der Seilschaften zu.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
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mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php
http://ra-bohle.blog.de/

Ergänzung vom Anwalt 27.11.2013 | 08:21

Sehr geehrte Ratsuchende,


Ihre Bewertung

""die antwort war ungenau. er ging nicht konkret auf die frage ein. die kostenlose frage wurde nicht beatwortet. ergebnis negativ"

gibt Anlass zu einer Antwortergänzung:


1.)

Das Ergebnis einer Rechtsberatung kann immer einmal dazu führen, dass die Antwort nicht "wunschgemäß" ist. Allerdings sollte man doch eher Wert auf eine korrekte Antwort, als auf eine Wunschantwort legen. Denn die korrekte Antwort hilft sicherlich, weitere Kosten durch verlorene Prozesse (darin haben Sie ja Erfahrung) zu vermeinden.

2.)

Welches anderes Ergebnis Sie bei "Was kann ich tun?" erwarten, ist schleierhaft, lässt aber den Schluss sicherlich zu, dass Sie die Antwort nicht gelesen haben.

Denn es wurde Ihnen ZWEIMAL die Beschwerdemöglichkeit beim Dienstvorgesetzen genannt.

Nachdem Sie in der Nachfrage Erweiterungen vorgenommen haben, wurden Ihnen zwei weitere Möglichkeiten genannt.

Zudem wurde auf das Eilverfahren hingewiesen, so dass Sie insgesamt VIER Möglichkeiten benannt bekommen haben. VIER!

3.)

Die kostenlose Nachfrage wurde beantwortet.

Nicht nur die Möglichkeiten, was Sie tun können, wurden genannt - auch wurde auf Ihre besserwisserischen Zeitvorgaben geantworten.

Wenn Sie dann ernsthaft behaupten, Ihre Nachfrage sei nicht beantwortet worden, haben Sie entweder nicht gelesen, oder sind eben von Natur auf so einem Level.

4.)

Dass Ihre Rechtsanwältin sich weigert, irgendwelche weitere Tätigkeiten für Sie durchzuführen, ist sicherlich angesichts Ihres Auftrittes nicht so ganz verwunderlich.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
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http://ra-bohle.blog.de/

Ergänzung vom Anwalt 29.11.2013 | 09:24

Sehr geehrte Ratsuchende,


auch Ihre zweite, geänderte Bewertung gibt Anlass zur Klarstellung:


Ihre Nachfrage stammt von 20:09 Uhr - die Antwort dazu von 20:17 Uhr.


Welche Zeitspanne erwarten Sie eigentlich, wenn Sie sich beschweren, dass die Antwort auf die Nachfrage "so lange gedauert hat"?

Nach den Nutzungsbedingungen sind Nachfragen werktags innerhalb von 24 Stunden zu beantworten; Sie haben die Antwort nach wenigen Minuten erhalten.

Bevor man also mit vielleicht allen Konsequenzen dann so falsch und wahrheitwidrig bewertet, sollte man vielleicht einmal anhand der objektiven Fakten nachdenken.


Zudem verbreiten Sie hier öffentlich, dass höchststrittige Scheidungs- und Unterhaltsverfahren in zwei Monaten beendet werden.

Solange es streitig bleibt, ist diese von Ihnen genannte Zeitspanne schlichtweg unsinnig und weckt bei anderen Leser eventuell Hoffnung auf eine kurze Verfahrensdauer - da halte ich für höchst bedenklich und eben auch besserwisserisch, wenn Sie ohne Substanz entgegen den tatsächlichen Gegebenheiten so etwas öffentlich machen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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Tel: 0441 / 26 7 26
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"ich habe die zweite antwort erst heute morgen erhalten. die antwort
war bei frage nr. 2 in ordnung. damit kann ich arbeiten. die bemerkung "besserwisserisch" und sie können "meine anwältin verstehen" klingt nach persönlicher verletzung. das kann ich verstehen, aber ich wollte nicht verletzen, ich war nur böse,
dass antwort nr. 2 nicht kam. für ihre mich verletzende art gibt es für die freundlichkeit nur 3 sterne. dass die anwältin keine
nebenkriegsschauplätze bedient, hat andere gründe, als die die sie nennen. ich mag sie menschlich sehr gerne"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrte Ratsuchende, .. aber dann lesen Sie bitte einmal die Nutzungsbedingungen durch, innerhalb welcher Frist eine Nachfrage zu beantworten ist. Und wenn Sie diese Nachfrage quasi zur Nachtzeit stellen, dann mitten in der Nacht bewerten ... gibt es wohl für SIE keinen Grund, böse zu sein und eine solch böse Bewertung zu veröffentlichen. ... MfG RA Thomas Bohle
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