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unterhalt und prozesskostenhilfe

31.03.2012 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich lasse mich scheiden. da ich Harz IV Emfängerin bin, habe ich Beratungshilfeschein bekommen und Prozesskostenhilfe bewilligt bekommen. Die Scheidung wurde vor ein paar Monaten beantragt. In dieser Zeit hat der Anwalt Kindsunterhalt angefordert und der Unterhalt wurde aussergerichtlich angeklagt und die Urkunde vom Landratsamt ausgestellt. Ich habe trotz der Prozesskostenhilfe eine Rechnung bekommen nach §§ 13, 14 RVG Nr 2300 VV RVG. Muss ich die Rechnung bezahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es kommt darauf an, was auf der Rechnung steht und was auf dem Beratungshilfeschein steht:
Steht auf der Rechnung

1. Scheidung, dann kann der Anwalt nur die Differenz der Verfahrens- und der Terminsgebühr zu den Gebühren der Prozesskostenhilfe verlangen, wenn das vereinbart war. Sonst nicht. Die Geschäfts- oder auch eine Erstberatungsgebühr kann nur dann verlangt werden, wenn der Beratungshilfeschein NUR für die Durchsetzung von Unterhalt galt.

2. Unterhalt, dann kann der Rechtsanwalt nur Gebühren verlangen, wenn der Beratungshilfeschein NICHT hierauf lautete.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Natalia Chakroun, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 31.03.2012 | 21:26

Kann ich also diese Kosten irgendwie vermeiden damit der Anwalt die Differenz nicht berechnet?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 31.03.2012 | 23:31

Ja, indem Sie darlegen, dass es nicht vereinbart war, eine solche Differenz verlangen zu dürfen.

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