Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.675
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unterhalt im trennungsjahr und nachehelich


| 21.12.2016 11:33 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

meine frau und ich trennen uns nach über 20 jahren ehe.
sie ist alleinverdienerin und freiberuflich tätig, und ich bin seit 01.01.2013 hausmann ohne einkünfte.
bei der berechnung des trennungsunterhaltes werden mir die kosten für ihre private vorsorge abgezogen. meine anwältin sagt, das dieses rechtens wäre.
habe aber im netz folgendes gefunden:
Bei selbstständiger Tätigkeit gelten Besonderheiten, um den Unterhalt zu berechnen.
Ist der Unterhaltspflichtige selbstständig, ist für die Unterhaltsberechnung vom Gewinn der letzten drei Jahre auszugehen. Anders als bei Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit sind die private Altersvorsorge und die berufsbedingten Aufwendungen nicht gesondert vom Gesamteinkommen abzuziehen, da diese bereits in den Betriebsausgaben berücksichtigt sind. Hingegen werden steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten unterhaltsrechtlich häufig nicht anerkannt.

was also ist richtig?
21.12.2016 | 12:10

Antwort

von


324 Bewertungen
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind Vorsorgeaufwendungen des Unterhaltspflichtigen vom Einkommen abzuziehen.
Dies ist auch bei Freiberuflern der Fall.

Ein Freiberufler ist im Unterhaltsverfahren verpflichtet, umfassende Auskünfte über seine Einkünfte( Bilanzen, Steuererklärungen, Steuerbescheide, etc.) abzugeben.

Ihre Anwältin hat nun zu prüfen, ob aus den vorgelegten Unterlagen hervorgeht, wie die Vorsorgeaufwendungen verbucht wurden.
Sind diese - was wahrscheinlich ist- bereits als Betriebsausgaben verbucht und damit quasi einkommensmindernd in die Gewinnermittlung der letzten drei Jahre eingeflossen, so darf selbstverständlich ein weiterer und damit doppelter Abzug dieser Vorsoregeaufwendungen nicht erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Bewertung des Fragestellers 23.12.2016 | 10:43


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"war alles ok"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwältin Wibke Türk »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.12.2016
5/5.0

war alles ok


ANTWORT VON

324 Bewertungen

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht, Verkehrsrecht