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unterhalt im trennungsjahr und nach Scheidung

| 02.09.2014 21:57 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Es geht um meine Eltern.
Sie befinden sich seit über drei Jahren im Scheidungsjahr. Nun zahlt der Mann plötzlich keinen Unterhalt mehr mit der Begründung, dass sich ja nun auch die Frau scheiden lassen könne, auch ohne seine Einwilligung. Er möchte von sich aus aber keine Scheidung. Aber er möchte auch nichts mehr zahlen da sie selbst Einkommen habe.Dabei handelt es sich allerdings um etwa 700 euro netto,während er ca.3000 netto hat. Hat meine Mutter Aussicht auf Erfolg, wenn sie sich an einen Anwalt wendet um ihren Unterhalt wieder bekommen zu können? Oder kann niemand mehr meinen Vater verpflichten, zu zahlen an sie, weil jetzt das Scheidungsjahr über drei jahre läuft?
Dass sie nach der Scheidung wieder unterhalt durch ihn erhalten kann ist uns klar, aber wie lange voraussichtlich? Denn sie war durch uns Kinder etwa 20 Jahre Zuhause und hat damit ihre Karriere eingebüßt. So war die ehe angelegt (sie hat ja auch gesamten Haushalt gemacht und großes Grundstück).er war auch immer dafür dass sie sich so aufteilen(er war auch lediglich am Wochenende da wegen seines jobs). Die Finanzen sind natürlich auch erst seit beginn des trennungsjahres getrennt. Zuvor hat die Familie von seinem Einkommen gelebt und er hat sie so ja auch von sich finanziell abhängig gemacht. hat sie große existenzängste und er blufft auch viel. deshalb hätte ich gern Gewissheit. Leider kann ich mich aus gesundheitlichen Gründen selbst dazu nicht informieren,daher nun hier meine fragen.
02.09.2014 | 22:50

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

Trennungsunterhalt muß bis zur Rechtskraft der Scheidung gezahlt werden. Dem Mann steht es frei, Scheidungsantrag zu stellen, die Frau kann nicht durch Verweigerung der Unterhaltszahlung dazu gezwungen werden.

Ihre Mutter sollte daher so bald wie möglich einen Anwalt mit der Geltendmachung des Unterhaltsanspruchs während des Getrenntlebens beauftragen.

Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, daß die Eheschließung deutlich mehr als 20 Jahre zurückliegt. Bei einer solch langen Ehedauer und der wirtschaftlichen Abhängigkeit eines Ehepartners vom anderen wird der Geschiedenenunterhalt in aller Regel nicht zeitlich befristet, bzw. ist jedenfalls bis zum Beginn der Altersversorgung zu zahlen. Die Altersversorgung Ihrer Mutter wird durch den mit der Scheidung durchzuführenden Versorgungsausgleich verbessert.

In jedem Fall sollte Ihre Mutter sich wegen des Trennungsunterhalts und im Hinblick auf die mit einer Scheidung verbundenen Folgen (z. B. auch Zugewinnausgleich) vor Ort anwaltlich detailliert beraten lassen. Die insowoweit entstehenden Anwaltskosten muß Ihr Vater erstatten (§ 1360a Abs. 4 BGB).

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 02.09.2014 | 22:54

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