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unsachgemäße KFZ Reparatur

| 04.01.2014 19:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei einem Gebrauchtwagen-Händler im Oktober 2013 einen gebrauchten Audi A4,
EZ 6/2007 mit ca.128.000Km gekauft. Der Händler hat im Kaufvertrag folgende Anmerkung
gemacht:

"Fahrzeug weist Alters- und Laufleistungsbedingte Gebrauchsspuren auf. Aufgrund
des Vorschadens am Fahrzeug wird merkantile Wertminderung in Abzug gebracht.

Hiermit bestätige ich, dass die Firma (hier Gebrauchtwagen-Händler) für keinerlei
Vor- und Nachschäden haften wird, die nach Kauf des Wagens gesehen, aufgetaucht
oder entstanden sind. Unter diesen Schäden, neben allen anderen eventuellen Schäden,
fallen ausdrücklich die Nichthaftung der möglichen Schäden am Turbolader, am Motor (kompletter Innen- und Außenteilen), am Partikelfilter, wegen Wasserschasden, Steuer-
gerät (Airbag, Motor, ABS, Lenkrad, Sitzairbag, Getriebe-Steuergerät), ESP, ABS, Batterie,
Fensterheber, Lack, Kratzer, Beulen und alle Verschleißteile.

Fahrzeug wurde ohne Beanstandung übernommen".


In der Anzeige in mobile wurde der Wagen als "Technisch und optisch sehr gut" an-
gegeben.

Heute habe ich festgestellt, dass der Wagen aufgrund dess bekannten Unfalls zwar
repariert wurde, dies aber unsachgemäß durchgeführt wurde. Gewechselt wurden das
hintere rechte Seitenteil, das Heckblech wurde repariert. Die Scheinwerfer wurden er-
setzt.

Folgende Fehler sind mir aufgefallen:
1. Das Seitenteil wurde nicht ordnungsgemäß neu angeschweißt, d.h. es wurden die
Schweißnähte nicht sauber wieder versiegelt im Bereich Kofferraum zum Radkasten.

2. Das Heckblech beginnt bereits unter der Gummiabdichtung zu rosten.

3. Die Spaltmaße sind leicht unterschiedlich. /rechte Hechleuchte zu linker Heckleuchte)

4. Am Anschluss des Heckblechs zum Seitenteil steht das Blech noch mind. 4 mm ab.

5. Die Kabel zur rechten Heckleuchte sind mit Kabelbindern verbunden und nicht fach-
gerecht neu verlegt.

6. Es gibt Restspuren (Spachtelmasse, Lackränder) im Bereich der hinteren rechten
Tür im Anschluss anadas neu eingesetzte Seitenteil.

Der Unfall muss im Jahr 2012 repariert worden sein. Dazu gibt es aber keinerlei Unter-
lagen oder Rechnungen als Nachweis. Auch der Händler hat keinerlei Auskunft darüber
gegeben, um was für einen Unfall es sich gehandelt und welche Teile getauscht oder
repariert wurden.

Im Kaufvertrag steht nicht, dass der Wagen unfallfrei ist. Ich weiß
leider auch nicht mehr, ob mir der Händler den Wagen bei den ersten Gesprächen als
unfallfrei oder Unfallwagen angeboten hat. Es gibt im Vertrag nur den oben genannten
Satz.

Nun meine Frage:
Kann der Händler generell diese oben genannten Teile aus der
Gewährleisung generell ausschließen, und was hab ich für Möglichkeiten, zumindest
eine Nachbesserung der Reparatur verlangen zu können, oder soger auf Rückgabe
des Wagens zu bestehen. Wie muss ein Anschreiben gestaltet werden, um hier mit
dem Händler in Kontakt treten zu können?

Den Wagen bin ich jetzt ca. 5.000 km gefahren.


Besten Dank vorab für Ihre Beratung.

Mit freundlichen Grüßen



04.01.2014 | 20:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihnen als Verbraucher gegenüber kann der Händler bei Gebrauchtwagen lediglich die Gewährleistung auf ein Jahr beschränken, jedoch nicht völlig ausschließen. Dies gilt allerdings nur für Mängel, die sie vorher nicht kannten (444 BGB).

In Ihrem gehe ich aber davon aus, dass die von Ihnen beschriebenen Mängel nicht bekannt gewesen sind.

Sie sollten den Verkäufer daher mit Fristsetzung von zwei Wochen per Einschreiben zur Mangelbeseitigung auffordern.

Falls er diesem nicht nachkommen sollte, können Sie vom Kaufvertrag zurücktreten.

Gerne können Sie mir Ihr Schreiben vorab zur Durchsicht direkt per Email senden.


Bewertung des Fragestellers 05.01.2014 | 20:12

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