Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unrichtige Angaben in der Steuererklärung

| 21.06.2008 23:39 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 2001 verheiratet und seitdem werden meine Steuererklärung auch durch seinen Steuerberater durchgeführt. Wir geben getrennt unseren jeweiligen Erklärungen ab und ich kann immer nur die Richtigkeit meinen Anteil überprüfen. Ich habe keinen Überblick über seinen Einnahmen und Ausgaben, so konnte ich auch seinen Anteil nicht überprüfen.
Das Büro des Steuerberaters hatte mir gesagt, dass wir mal getrennt, mal gemeinsam veranlagt werden. Ich weiß nicht, wovon die Art der Veranlagung abhängt, aber ich habe meinen Mann und die Steuerkanzlei vertraut.
Die Steuererklärungen kammen immer zu ihm und wir leben nun seit über 1 Jahr getrennt. Ich habe gestern zufällig seine Steuererklärung 2006, ausführlich durchlesen können. Ich forderte sie erst im März 2006 an im zuge der Regelung der Trennung. Damals entdeckte ich die erst Lüge über sen Einkommen. Er hat mich Jahre lang damit bearbeitet, wie pleite er ich und immer kurz von Offenbarungseid stehen würde. Das hatte geglaut und kamm auch nie auf die Idee etwas von ihm zu verlangen.
Nun entdecke ich darin unrichtige Angaben über Steuer. Mein Mann bekam immer die Steuer-Erklärung und ließ mich immer in Eile unterschreiben. Immer muß alles jetzt schnell weg geschickt werden. Ich vertraute ihm blind und unterschrieb immer ohne Bedenken. Ich entdeckte heute mit Schock in der Ergänzungsliste zur Anlage Unterhalt für den Haushalt Mein Heimatland (in Afrika), Angaben zur Opfergrenzen, Kürzungen von seinem Nettoeinkommen in Höhe von 199 285 Euro.
Die einzige Unterhaltpflichtige Person in meinem Heimatsland für mich ist meine Mutter. Für jede Überweisung an sie muss ich in den Steuererklärungen Beweise vorlegen. Das tue ich jedes Mal mit den Überweisungen über Western Union. Sie muss jedes Jahr eine Bedüftigkeitsbescheinigung hinsichtlich der Unterhaltzahlungen an sie nachweisen. Diese hatte sie immer geschickt, wenn ich sie dazu aufgefordert hatte. Und ich war der Überzeugung, dass ich damit meine Pflichten getan habe, und hatte keine Ahnung dass mein Mann einen Haushalt in meinem Heimatsland angeblich unterhält und sagat Steuer deswegen spart.
Als mein Mann von mir im Jahr 2007 die Bedürfstigkeitsbescheinigung für die Erklärung von 2006 wollte, antwortete ich ihm, dass es für meine Mutter vor Ort immer einen großen Aufwand bedeutet, diese zu besorgen. Und für die Paar Tausend Euro, die sie von mir bekommt, möchte ich ihr den Aufwand nicht mehr zumuten. Sie ist nämlich sehr krank. So verlangte ich auch keine von ihr.
Ich muss nun mit Schock entdecken, dass mein Mann trotzdem wegen Unterhalt für den Haushalt in meinem Heimatland im Jahr 2006 Kürzungen vom Nettoeinkommen in Höhe von 199285 Euro hat. Und das ist eine reine Lüge. Meine Mutter hat ausschließlich von meinen bescheidenen Überweisungen, die ich nachweisen kann, gelebt. Meine Mutter hat nie einen Cent von meinem Ehemann gesehen. Ich habe die Angaben zu meinen Steuererklärungen immer ehrlich und richtig gemacht und meine Steuer auch selbst pünktlich gezahlt. Ich habe die von mir angeforderte Steuer immer pünktlich mit ruhigem gewissen gezahlt. Und das was ich heute entdecke ist für mich ein Abgrund. Nun fühle ich mich maßlos missbraucht. Ich frage mich wieso ich für die Paar Tausend Euro, die ich ihr Überweise, jedes Jahr Belege dafür erbringen muss und mein Mann einfach Unsumme angibt, die er nie ausgegeben hat, ohne dafür Beweise liefern zu müssen. Wie kann so etwas durchgehen?

Es gibt in meinem Heimatland keinen Haushalt, der von meinem Mann unterhalten wird. Niemand dort von meiner Familie hat jemals von ihm einen Cent gesehen. Nicht mal meine Mutter. Auch nicht als ich ihr mit meinem Geld im Jahr 2005 einen Urlaub bei uns in Berlin ermöglicht hatte. Nicht mal da hat meine Mutter einen Cent von meinem Mann gesehen. Er hat sich weder an Ihre Reisekosten, noch an Ihre Krankheitskosten beteiligt. Nicht mal nachdem sie im November 2002 ihr Mann verlor. Das hat ihn nie interessiert. Ich musste mit meinem bescheidenen Gehalt neben ihm für meine Mutter und meine Geschwister sorgen. Dafür habe ich Belege. Aber nur der Unterhalt für meine Mutter wird steuerlich anerkant. Deshalb kommen diese Angaben für mich wie ein Abgrund vor. Es ist erbarmungslos. Die arme Mutter lebt wirklich in Armut. Ich entdecke langsam zu viele Lügen aber das hier ist der Hammer.
Ich weiß nicht seit wann er solche unrichtigen Angaben macht. Wir sind seit 2001 verheiratet.
Aber die Wahrheit ist, dass mein Ehemann niemals in keiner Weise einen Haushalt in meinem Heimatland unterhalten hat. Er weiß nicht mal wie meine Mutter lebt oder leidet. Die arme Frau. Niemand in meine Familie weiß über so einen Unterhalt bescheid. Er ist der einzige der weiß wo und seit wann er in meinem Heimatland mit solchen Summen einen Haushalt unterhält.
Ich fühle mich missbraucht und habe Fragen:
Wieso kann er ohne Belege, ohne Nachweis einfach Angaben machen über Summen die er dafür nie ausgegeben hat. Wieso haben Finanzamt oder der Steuerberater die Belege für den angeblichen Unterhalt des Haushalts nicht von ihm verlangt. Das wäre von Anfang an richtig gewesen. Von mir werden immer Belege verlangt, die ich auch immer vorlege.
Ich bin erst heute auf diese unrichtige Angabe gestoßen und bin schockiert. Ich fühle mich masslos mißbraucht. Ein solcher Haushalt existiert nicht. Er hat mich die Erklärungen immer in Heile unterschreiben, lassen, weil sie schnell weg gechickt werden muss. So konnte ich nie richtig überprüfung. Ich habe ihn vertraut und er hat meinen Vertauen missbraucht und unrichtige Angabe gemacht.
Was kann ich jetzt machen?
Kann ich ihn wegen Vertrauenmißbrauch anzeigen?.
Werde ich auch mitbestraft, wenn ich selbst dem Finanzamt alles so erkläre? Er hat sich auf dem Rücken meiner Familie und hinter dem Rücken des finanzamtes bereichert und ich war die ganze Jahre ahnungslos. Das ist zu viel.
Danke für Ihre Antwort.

Sehr geehrte Fragende,

es ist ja erstaunlich, dass das Finanzamt alles so akzeptiert hat. Ist das wirklich alles so in den Steuerbescheid übernommen worden?

Wenn ja, müssten Sie sich wirklich schnell an das Finanzamt wenden, damit Sie sich selber schadlos halten. Anderenfalls könnte man ihnen Beihilfe zur Steuerhinterziehung vorwerfen.

Sie haben sich jedoch nichts vorzuwerfern, da Sie davon nichts wussten.

Dies sollten Sie dem Finanzamt auch so schildern.

Allerdings denke ich, sollten Sie einen Experten einschalten.

Ich habe ihnen eine E-Mail geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. C. Seiter

Nachfrage vom Fragesteller 22.06.2008 | 10:41

Sehr geehrte Frau Seiter,
vielen Dank fürIhre Anwort. Ich werde sie am Montag früh kontaktieren.
Es ist zu viele Lüge. Auch der Ehevertrag wurde mir aufgezwungen, weil ich mich damals in einer Zwangslage befand.Darin wurde alles ausgeschlossen. Das war nur bei senem Anwalt, ich hatte keins. Ich hatte nach 3 Jahre zusammenleben mit ihm festgestellt, dass ich als ärztin beruflich nicht weiter komme und so haben wir beschlossen zu heiraten. Er machte damals einen Ehevertrag zu Voraussetzung und der gesamtverzicht im Inhalt erklärte mir sein Anwalt mit der Begründung: damit ich für eventuelle Schuden von ihm nicht haften muss. Heute weiß ich dass es nicht stimmt. Aber meine jetzige Anwältin wollte Zeuge für Diese Aussage haben. Ich hatte ja keine. Aber die Lügen gehen durch die ganze Ehe.
Er hat mir über die gesamte Zeit des Zusammenlebens jeden Tag, jeder Woche, jeder Monat, Jahr für Jahr immer ständig gesagt wie pleite er ist und jede Zeit vor der Offenbarungseid stehen würde. Ich habe mit ihm in diesem Glaube gelebt und ihm vertraut. Selbst seine Kreditkarten, die er mir gegeben hatte, gab ich ihm zurück mit der Begründung, dass ich es nicht fertig bringe Geld damit auszugeben, weil ich von ihm weiß dass er chronich pleite ist. So bin ich niemals, egal was ich oder meine Familie gebraucht hat, von ihm etwas zu verlangen.
Ich mußte erst im März 2008 entdecken, dass er mich ständig belogen hat, in Wirklichkeit hat er über 1 Mio Euro im Jahr verdient und mich mit einem Priestergehalt begnügt. Ich hatte von 1998 bis 2007 in seiner Praxis gearbeitet und wurde im Dezember 2007 von heute auf morgen gekündigt. Nun bin ich arbeitslos und beziehe 1240,- pro Monat. Ich hatte nach der Trennung eine teure Wohnung gemietet, weil ich wußte, dass ich mit meinem Gehalt als alleinstehende die miete bezahlen kann.Das wußte er auch und hat mich gekündigt. Nachdem ich nun seinen wirklichen Gehalt endeckte kontaktierte ich eine Anwältin um Trennungsunterhalt anzufordern. Daraufhin hat er nun die Scheidung eingereicht. Mit der Anwältin verlangte ich 3500,- pro Monat. Er zahlt seit März 3000,- und seinen Anwalt lässt verlauten, dass ich nur nach meinem tatsätzlichem Bedarf bezahlt werde. Ich habe jedoch gestern im Internet gelesen, dass ich 3/7 unsere Einkommendifferenz bekommen sollte. Das hat meine Anwältin mir nicht gesagt. Genauso wenig über den Ehevertrag. der Sittenwidrig sein kann. Denn es betand und beteht eine unangemessene Benachteiligung von meiner Person, wegen dem krassen Ungleichgewicht und der auf ungleichen Verhandlungspositionen basierende einseitige Dominanz meines mannes. Diese Dominanz und seine Autorität hat er ausgenutzt und mir die Steuererklärung immer so unterschreiben zu lassen, dass ich nicht überprüfen kann.
Ich möchte aus diesen Gründen gegen den Ehevertrag vorgehen, denn nach der Scheidung stehe ich mit nichts da. Während er seit Jahre Millionen Verdient und auf meinem Rücken noch viel zu viel Steuer gespart hat.Das alles ohne dass ich etwas ahnen konnte. Ich habe ihn blin vertraut. Ich fühlt mich so benutzt, so mißbraucht.Er hat alles von Anfang an eiskalt geplant und mich benutzt um sich finanziell zu sanieren.
Nun will ich auch gegen den Ehevertrag vorgehen.
Habe ich da eine Chance, das der Vertrag für unwirksamt erklärt wird?
Ich werde sie am Montag früh anrufen.
Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.06.2008 | 23:06

Sehr geehrte Fragende,

Sie können sich gerne morgen an mich wenden. Ich habe Ihnen auch noch eine Email geschrieben.

Gerne helfe ich Ihnen weiter.

Dr. C. Seiter

Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr geehrte FRau Dr. Seitel,
ich bin gerade dabei die Sachen hier vor Ort zu klären. Danke für Ihre Hilfe."
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen